Warum die Bröckeltreppe an der Hafenkante noch Jahre gesperrt bleibt

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Diese Treppe in der HafenCity ist seit fast einem Jahr abgesperrt. (Archivbild)

Es bröckelt in der HafenCity: Seit mehr als einem Jahr ist eine große Treppe nahe der gleichnamigen Universität abgesperrt. Wenige Jahre nach der Eröffnung hatten sich immer wieder Teile der Oberfläche gelöst. In einer Machbarkeitsstudie ließ die Stadt aufwendig untersuchen, was zu tun ist – jetzt gibt es erste Aussagen zum Zeitplan.

Die Treppe aus braunroten Steinen zwischen dem Lohsepark und der Promenade am Versmannkai wurde erst 2013 fertiggestellt. Drei Jahre später begann sich stellenweise der Belag zu lösen. Da die Schäden noch innerhalb der Garantie entstanden waren, beseitigte sie die zuständige Firma bis 2018 fristgerecht. Doch schon vier Jahre später bröckelte die Treppe erneut – diesmal war die Garantie abgelaufen.

Hamburg: Treppe in der HafenCity bröckelt

„Da wiederholt Mängel in Form von gelöstem Oberflächenbelag auftraten, beauftragte die HafenCity Hamburg GmbH eine Machbarkeitsstudie“, hieß es in einer Antwort der Stadtentwicklungsbehörde auf eine erste Anfrage der CDU im März 2026. Dabei sollten Schadensursachen sowie Mängel festgestellt werden und Sanierungsmaßnahmen erarbeitet werden.

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Mehrere Steine der Treppe haben sich bereits gelöst.

Zwischenzeitlich wurde die Treppe im Sommer 2025 mit einem Bauzaun abgesperrt. Schilder weisen darauf hin, dass sie nicht mehr „verkehrssicher“ ist. Zum Erreichen der Promenadenfläche soll die benachbarte Rampe genutzt werden.

Studie für Treppe kostet mehr als 5000 Euro

Das Ergebnis der Studie folgte Ende November 2025 – nach drei Jahren. Das Ergebnis: Eine „großflächige Erneuerung der Oberfläche“ ist erforderlich. Aktuell befindet sich die HafenCity GmbH in der Vergabe der Planungsleistungen. 

Im Anschluss sei laut des Senats mit einer Bearbeitungszeit von gut einem Jahr zu rechnen. „Mit der Bauausführung kann somit frühestens Ende 2027 begonnen werden. Mit einer Wiedereröffnung der Stufenanlage vor Sommer 2028 ist somit nicht zu rechnen“, heißt es jetzt im Juli 2026 in der Antwort auf eine zweite CDU-Anfrage. Die Studie habe so lange gedauert, weil konkrete Sanierungsvarianten über mehrere Jahreszyklen in Testfeldern erprobt worden seien.

Was die Stadt die neue Treppe kosten wird? Weil die Vergabe der Aufträge noch nicht abgeschlossen ist, will sich die Behörde dazu nicht äußern. Klar ist: Allein die Studie kostete bisher mehr als 5000 Euro. Die Kosten für den Neubau sollen aus dem „Sondervermögen Hafen und Stadt“ beglichen werden.