Stockender und sich teils stauender Verkehr ist auf der Autobahn A7 in Richtung Süden vor dem Elbtunnel zu sehen.

Wegen eines Warnstreiks der Autobahn GmbH wird der Elbtunnel am Wochenende um eine Spur verengt. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

Elbtunnel-Streik: So ist die Lage auf der A7

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Warnstreik, Bauarbeiten, Warnstreik: Die Aussichten für einen reibungslosen Verkehrsfluss am Wochenende auf der A7 rund um den Elbtunnel sind für Autofahrer nicht gerade rosig. Doch in der Verkehrsleitzentrale ist man derzeit einigermaßen überrascht.

Denn noch hat der heute begonnene Warnstreik kaum Auswirkungen. Und das, obwohl im Elbtunnel sowie in den Lärmschutztunneln Stellingen und Schnelsen jeweils eine Spur pro Richtung weniger zur Verfügung steht. Im Elbtunnel können normalerweise jeweils drei Spuren in Richtung Hannover und Flensburg befahren werden, ab 6 Uhr sind es nur zwei. 

„Aktuell ist der Verkehr aus dem Süden kommend ab Waltershof leicht stockend, aus dem Norden ab Bahrenfeld. Aber das ist nicht ungewöhnlich für einen Freitag“, erklärte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale der MOPO.


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Vollsperrung der A7 in der Nacht

Gänzlich zum Erliegen kommen wird der Verkehr aber ab 22 Uhr. Denn dann wird die Autobahn wegen Bauarbeiten komplett gesperrt, und zwar zwischen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld. Die A7 und der Elbtunnel sollen am Montag bis 5 Uhr wieder freigegeben werden.

Aber es wird um die Zeit bereits ein weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH begonnen haben. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi soll die Arbeit bis Dienstag um 6 Uhr ruhen. Das bedeutet, auf der A7 geht 96 Stunden lang nur wenig oder gar nichts.

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Die Polizei rät, auf die Bahn umzusteigen. In einigen Zügen dürfte es am Sonntag voll werden, denn um 17.30 Uhr empfängt der FC St. Pauli den Bundesligisten Werder Bremen zu einem Heimspiel im Millerntor-Stadion. (dpa/mp)

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