Erneuter Warnstreik beim NDR (Archivbild).

Erneuter Warnstreik beim NDR (Archivbild). Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Warnstreik beim NDR: Gibt’s heute wieder „Tagesschau“ ohne Bilder?

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Erneuter Warnstreik beim NDR: Die Gewerkschaft Verdi hat feste und freie Beschäftigte für Donnerstag, den 30. April, zum Arbeitskampf an allen Standorten aufgerufen. Das könnte erneute Auswirkungen auf das Fernsehprogramm haben.

Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Gehalts- und Honorartarifverhandlungen. Nach Darstellung von Verdi blieb der NDR auch in der dritten Verhandlungsrunde bei seinem bisherigen Angebot: lineare jährliche Gehalts- und Honorarsteigerungen von rund einem Prozent über 35 Monate. Die Gewerkschaft verweist dagegen auf die Inflation, die im März laut Statistischem Bundesamt bei 2,7 Prozent lag.

Warnstreik beim NDR: Verdi will „deutliches Zeichen setzen“

Verdi fordert sieben Prozent mehr pro Jahr, mindestens aber 300 Euro monatlich. Außerdem sollen Ausbildungsvergütungen um 200 Euro im Monat steigen, Honorare für freie Mitarbeitende um sieben Prozent. Weitere Forderungen betreffen unter anderem eine Übernahmegarantie für Auszubildende und den Abbau von Hürden für freie Mitarbeitende.


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„Statt auf diese Forderungen einzugehen und ein verbessertes Angebot vorzulegen, konfrontierte der NDR die Gewerkschaften mit eigenen Forderungen – darunter eine Ausdehnung des Ausgleichszeitraums für Überstunden auf bis zu zwölf Monate“, kritisiert Almut Hamdorf, stellvertretende Vorsitzende von Verdi im NDR. Das wäre eine zusätzliche Belastung für die Beschäftigten.

Björn Siebke, Gewerkschaftssekretär bei Verdi Hamburg und Co-Verhandlungsführer, ergänzt: „Gegen diese Blockadehaltung der NDR-Geschäftsleitung werden die Beschäftigten am Donnerstag ein deutliches Zeichen setzen.“

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Der Warnstreik beginnt um 11 Uhr. In Niedersachsen soll er bis 17 Uhr dauern, an den übrigen Standorten bis 18.30 Uhr. Laut ver.di kann es erneut zu Einschränkungen im Programm kommen. Schon beim Warnstreik am 14. April ging die „Tagesschau“ zeitweise ohne Hintergrundbilder auf Sendung. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 19. Mai angesetzt. (tst)

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