Von Experten gekürt: Restaurant aus Hamburg ist die „Entdeckung des Jahres“
Wo isst es sich am besten? Das renommierte Gastro-Magazin „Falstaff“ hat seinen neuen „Restaurant- und Gasthausguide Deutschland 2026“ vorgestellt – und Auszeichnungen vergeben. Zwei Gastronomen aus Hamburg wurden mit ihrem Lokal als „Entdeckung des Jahres“ geehrt. Was ihre Küche so besonders macht und wovon die Jury schwärmt, lesen Sie hier.
Jamaikanische und polnische Küche: Das Gastro-Duo Jahmarley Grant und Mateusz Adam Żurek vereint beides auf einem Teller. In ihrem Restaurant „Criss Studio“ im Moorkamp 6 (Eimsbüttel) gibt es zum Beispiel eine polnische Mehlsuppe, bei der alle typisch polnischen Zutaten durch jamaikanische ersetzt werden. Und dieses Konzept begeisterte jetzt auch die Experten von „Falstaff“: Sie kürten das Restaurant zur „Entdeckung des Jahres“.
Restaurant „Criss Studio“ in Hamburg als „Entdeckung des Jahres“ geehrt
„Die Küchenchefs zeigen, wie polnische Präzision auf jamaikanische Lebensfreude trifft“, heißt es in der Bewertung. „Ihr Restaurant entführt Gäste auf ein mutiges, aufregend neues Geschmackserlebnis.“ Die Experten zeigen sich begeistert von „einem Crossover aus erdig-schweren und luftig-fruchtigen Aromen“.

Die Gäste würden sich auf unbekanntes Terrain wagen, ohne vorher genau zu wissen, was sie erwartet. Denn: „Die Speisekarte verrät wenig. Und doch sollte man sich unbedingt auf das Zwölf-Gänge-Menü einlassen.“ Besonders das Tatar von der Ente wird hervorgehoben.
Seit 2018 arbeiten die Küchenchefs Jahmarley Grant und Mateusz Adam Żurek zusammen. In Lissabon feierten sie mit ihrem besonderen Gastro-Konzept schon Erfolge – bevor sie im Sommer 2024 nach Hamburg zogen. Mit ihrem „Criss Studio“ probierten sie sich zuerst in der „Erste Liebe Bar“ (Neustadt), dann im „Koch Kontor“ (St. Pauli) aus. Bis sie schließlich am Moorkamp eine feste Location fanden.
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„Gemeinsam schöpfen wir aus einer vielfältigen Sammlung von Geschmäckern“, sagen sie. Auch japanische, französische und nordische Einflüsse seien dabei. „Unser Menü besteht zu 70 Prozent aus pflanzlichen Gerichten, die restlichen 30 Prozent enthalten Fleisch oder Fisch.“ Ein ganzes Menü für Vegetarier sei aber auch möglich. Derzeit steht unter anderem Hühnerklößchensuppe auf der Menükarte, außerdem gedünsteter Kürbis, der polnische Eintopf Bigos, Ochsenschwanz und Apfelkuchen.
Und was sagen die Köche zu ihrer Auszeichnung? „Wir sind dankbar und stolz, auf einer nationalen Bühne Anerkennung zu finden – als kleines Restaurant aus Hamburg, das zeigt, dass Mut, Persönlichkeit und Herkunft gemeinsam an einem Tisch Platz haben können.“
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