Eine Öl-Fontaine in der Alster? Mit diesem KI-generierten Bild erlaubt sich die Sozialbehörde einen kleinen Aprilscherz.

Eine Öl-Fontaine in der Alster? Mit diesem KI-generierten Bild erlaubt sich die Sozialbehörde einen kleinen Aprilscherz. Foto: Instagram/Sozialbehörde

Von Alster-Öl bis Bier-Whirlpool: Das sind Hamburgs beste Aprilscherze

kommentar icon
arrow down

Von Ölbohrungen auf der Alster über „Hobby Flying“ am Flughafen bis zum Bier-Whirlpool auf St. Pauli: Zum 1. April drehen Hamburgs Behörden, Unternehmen und Gastro-Betriebe wieder frei. Die MOPO zeigt die schrägsten, witzigsten und gelungensten Aprilscherze der Stadt.

„Ölfeld unter der Alster entdeckt“ vermeldet die Sozialbehörde auf Instagram. Dazu gibt es ein Bild der Alsterfontaine aus Öl. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer und Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer würden morgen den Startschuss für die Ölbohrungen an der Alster geben, heißt es in dem Post, und: „Ein wahres Geschenk für die Stadt, über das sich auch Andreas Dressel freuen dürfte.” Der Finanzsenator kommentiert prompt: „Der Haushalt ist gerettet!”

„Hobby Flying” am Flughafen oder ein „kleines L.A.” in Hamburg?

Der Hamburger Flughafen biete nun als neue Attraktion „Hobby Flying“ für die Besucher an, inspiriert vom Trend „Hobby Horsing“. Der Airport zeigt dazu ein Video, in dem Teilnehmer mit umgeschnallten Pappflugzeugen umherrennen. Vor dem Start gebe es sogar „eine kurze Sicherheitseinweisung“.

Der Tierpark Hagenbeck verkündet, gemeinsam mit Studierenden „den ersten animalischen Autoduftbaum entwickelt“ zu haben. Dafür seien „charakteristische Duftmarken verschiedener Tierparkbewohner“ gesammelt worden. Die Duftbäume solle es nun im Zoo-Shop geben – in den Sorten „Elephant Mist“ (erdiger, voluminöser Duft, der sofortige Entspannung und die Ruhe eines Dickhäuters im Berufsverkehr verspricht) oder „Penguin Chill“ (eiskalte, fischig-maritime Note, die besonders an heißen Sommertagen für einen kühlen Kopf sorgt).

Die Werbeagentur „Geheimtipp Hamburg” meldet neue Pläne der Kaulitz-Brüder: Sie wollen ein „kleines L.A.” nach Hamburg bringen – samt Hamburg-Schild im Stil des Hollywood-Schriftzugs, beheiztem Strand für den Komfort und einer schwimmenden Elb-Bühne, auf der die Brüder mit ihrer Band Tokio Hotel auftreten können.

Aprilscherze: Schulferien verkürzt, U-Bahn umbenannt!

Nanu, ein „H” als neues U-Bahn-Schild beim Rathaus? Die Hochbahn will die U-Bahn umbenennen – schließlich fährt ein Großteil ohnehin oberirdisch, also soll sie künftig H-Bahn heißen. „Was das für euch konkret bedeutet: Aus den Linien U1, U2, U3, U4 und U5 werden künftig die Linien H1, H2, H3, H4 und H5”, scherzt die Hochbahn auf ihrem Instagram-Account.

Auch die Schulbehörde hat einen April-Scherz ausgeheckt: Eine Reform der Sommerferien im Schuljahr 2027/28. Die Ferien sollen um zwei Wochen gekürzt werden, heißt es in dem Post in den Sozialen Medien – natürlich im passenden Behörden-Sprech verfasst. Die gewonnene Zeit solle gezielt für „vertiefende Bildungsangebote” genutzt werden, darunter für Algebra und einen früheren Einstieg in Latein. Annerkennung in den Kommentaren: „Fünf Sekunden Puls bevor ich an das Datum gedacht habe”, schreibt jemand. „Danke, jetzt bin ich wach”.

Das Magazin „Szene Hamburg“ vermeldet, dass der „Schlagermove zum Kulturerbe ernannt werden soll“.

Die Bürgerschaftsfraktion der Hamburger Linken nutzen den 1. April für eine politische Botschaft: Pinneberg habe sich für Olympia beworben – was die Fraktion natürlich ablehne. „Die Bewerbung haben SPD und Grüne der schleswig-holsteinischen Stadt heute auf einer Pressekonferenz im Anschluss an eine beeindruckende Drohnenshow über dem Drosteipark bekanntgegeben”, heißt es in der Mitteilung. Martin Wolter, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion sagt dazu: „Die Bewerbung Pinnebergs bedeutet für Hamburgs Olympiaplanungen eine ernsthafte Konkurrenz. Was kurze Wege betrifft, ist die Stadt unschlagbar.”

Wellenbadsteuerung per Handy und Schietwetter-Zuschlag bei Bussen im Norden

Bäderland wirbt plötzlich mit mehr Mitbestimmung im Schwimmbad – natürlich per App und KI! „Heute lieber ,sanfte Nordsee‘ oder doch direkt auf ,Sturmflut-Level‘? Bei uns bestimmt ihr jetzt selbst die Wellenhöhe – ganz bequem per Smartphone!”, heißt es in dem Post. Wellenbad mit KI-Steuerung, na das wäre ja mal was…

„Bei Dauerregen und kräftigem Wind sollen Fahrgäste im Norden künftig einen kleinen „Schietwetter-Zuschlag“ zahlen”, berichtet der NDR zum 1. April auf Facebook. Die Verkehrsbetriebe würden den Schritt mit erhöhtem Aufwand bei typischen norddeutschen Wetterlagen begründen. „Der Zuschlag entfällt laut Entwurf automatisch, sobald die Sonne länger als zehn Minuten am Stück zu sehen ist.”

Und auch Hamburgs Gastronomen haben sich zum 1. April was einfallen lassen: So will das Braugasthaus „Altes Mädchen“ auf St. Pauli ab sofort Bier-Whirpools für die Gäste aufgestellt haben – ein Bild auf Instagram zeigt Menschen in Pools mit gelbem Wasser und Schaumkrone.

Die Burger-Kette „Peter Pane“ wolle nun ein „Diesel-Menü“ anbieten: Das beinhalte Burger, Fritten, ein Getränk nach Wahl – und dazu einen Liter Diesel für insgesamt nur 19,99 Euro. Und „Honest Kebab“ in der Europapassage habe nun Döner mit Weiderind, Schokocreme und Bananenschreiben im Angebot: „Ist das noch Döner oder schon Crêpes?“

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test