Vogelgrippe: Traurige Nachricht zu Hamburger Störchen
Schwäne, Kraniche, Gänse, Enten – mehr als 2500 Wildtiere sind in Deutschland wegen der Vogelgrippe verendet. Auch in Spanien gibt es viele Fälle, darunter Hamburger Störche mit einem GPS-Sender.
Zwei mit einem GPS-Sender ausgestattete Störche aus Hamburg sind im Süden aufgrund der Vogelgrippe verendet. Die letzten Lebenszeichen der Störche Alexander und Tobias habe es am 10. und 11. Dezember aus der Nähe von Madrid gegeben, sagte Storchenexperte Jürgen Pelch. Der Rentner betreut ehrenamtlich seit mehr als fünf Jahrzehnten für den Naturschutzbund Nabu die Weißstörche in Hamburg. Neun der immer wieder nach Hamburg zurückkehrenden Tiere hatten im vergangenen Jahr einen GPS-Sender getragen.
Anderen Störchen geht es gut
Die anderen Störche seien indes noch wohlauf. „Unseren anderen Senderstörchen Volker und Marco in Südspanien geht es gut und auch den fünf Ostziehern, die im Sinai und Zentralafrika überwintern, geht es gut. Schon in diesem Monat machen sich die ersten wieder auf den Heimweg“, hieß es vom Nabu.

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2025 zogen dem Naturschutzbund Nabu Hamburg zufolge auf dem Gebiet der Hansestadt 45 Storchenpaare etwa 100 Küken groß. Die meisten Paare brüteten erfolgreich in den Vier- und Marschlanden, vier weitere im Süderelberaum und jeweils ein Paar in Fischbek sowie Sülldorf.
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Hamburg gilt damit als eine der Storchenhauptstädte in Deutschland. In keiner anderen Großstadt brüten so viele Störche. Und es dürfen gern noch mehr werden, findet Storchenbetreuer Pelch. „Der Nabu Hamburg kann den Weißstörchen genügend bezugsfertige Nester anbieten.“ (dpa)
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