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Vierbeiner-Zahlen steigen: Gibt's in Hamburg bald mehr Plätze für Hunde?

Hamburgs Hunde sollen mehr Trainingsflächen bekommen.

Hamburgs Hunde sollen mehr Trainingsflächen bekommen. (Symbolbild)

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imago/blickwinkel

Die Hamburger kommen immer mehr auf den Hund. Im vergangenen Jahren waren 84.742 Vierbeiner in unserer Stadt registriert, Tendenz steigend! Die Bedingungen für Tiere und Halter würden jedoch nicht besser. Im Gegenteil, so Dennis Thering (CDU). Er fordert jetzt eine Platz-Offensive für Hunde.

„Obwohl die Hundesteuereinnahmen in den letzten Jahren auf über vier Millionen Euro anstiegen, sind immer wieder Hundeauslaufflächen weggefallen. Im Gegenzug werden aber nicht ausreichend neue Hundeauslaufflächen geschaffen“, moniert Thering, der selbst Hundehalter ist.

Nicht nur Privatpersonen, auch Hundeschulen haben Probleme

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CDU-Abgeordneter Dennis Thering mit seinem Hund Bagheera

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hfr

Das Problem bekämen aber nicht nur Privatpersonen sondern auch die Hundeschulen immer wieder zu spüren. „Sie finden immer weniger Trainingsflächen für ihre Hunde. Das führt häufig dazu, dass es auf den bestehenden Hundeauslaufflächen zu eng wird, oder im Freien geübt werden muss“, sagt Thering. Diese Situation sei für die Hundetrainer und alle anderen Hamburger unschön und müsse endlich geändert werden. „Denn für ein friedliches Zusammenleben von Hunden und Menschen in der Stadt, ist die richtige Erziehung der Tiere elementar“, sagt er. Mit einem entsprechenden Antrag will die CDU-Fraktion in der kommenden Bürgerschaftssitzung die Situation verbessern – und macht dabei auf ein Grundproblem aufmerksam.

CDU: Flächen einzelner Hundevereine liegen brach

Demnach hätten sich einzelne Hundeschulenbetreiber bereits unter Bereitschaft zu einer angemessenen Pacht-/Mietzahlung an die Gladigau Immobilien oder den Landesbetrieb Immobilienmanagement (LIG) gewendet, würden jedoch noch immer auf entsprechende Flächenangebote warten. „Gleichzeitig ist jedoch zu beobachten, dass Flächen von bestehenden Hundevereinen brachliegen. Diese lassen jedoch auf Nachfrage keine anderen Nutzer zu“, heißt es in dem Antrag. Folglich wäre sinnvoll, so die CDU, eine entsprechende Regelung einzuführen, die (Hunde-)Vereine dazu verpflichtet, die Nutzung ihrer Flächen in regelmäßigen Abständen nachzuweisen. Darüber hinaus soll der Senat prüfen, ob man einzelne Hundeauslaufflächen zu bestimmten Zeiten oder vollständig als „Trainingsplätze“ ausweisen könnte, sodass diese von freien Hundetrainern stunden- oder tagesweise gebucht werden könnten.