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Verkehrs-Chaos in Hamburg: Senator hat neue Frust-Botschaft für Autofahrer

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Verkehrssenator Westhagemann kennt den Frust der Bürger und will Verbesserungen schaffen.

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picture alliance/dpa

Die Menschen in Hamburg sind genervt vom Baustellen-Wahnsinn und den vielen Staus! Die Behinderungen nehmen gefühlt täglich zu und der Frust der Autofahrer sitzt entsprechend tief. Doch was sagt eigentlich der Verkehrssenator dazu? Im Interview mit Radio Hamburg stellte sich Michael Westhagemann den Fragen der Bürger.

Erst einmal tut es mir natürlich leid, was die Hamburger momentan ertragen müssen“, so der parteilose Politiker und fügte an: „Wir müssen einfach an der Infrastruktur was machen, damit wir die Behinderungen auf den Straßen eindämmen können.“

Westhagemann: Baustellen in Hamburg sind nötig!

Es gebe eine lange Liste von Baustellen, doch die sei auch nötig. „Die Stadt hat lange Zeit geschlafen. Deshalb muss nun sehr viel auf einmal gemacht werden“, sagte der Senator. Um die Hamburger besser durch die Stadt zu lotsen, werde an einer Möglichkeit gearbeitet, die Autofahrer in Echtzeit zu informieren, abseits des klassischen Navigationsgeräts.

„Fahrrad-Infrastruktur in Hamburg wie aus den Sechzigern“

Doch die Wartezeit im Verkehr ist nur ein Faktor. „Termine werden einfach nicht eingehalten“, klagte ein Anrufer. Westhagemanns Antwort: Er könne den Frust verstehen. Sein Versprechen:  „Termine, die wir den Bürgern mitteilen, müssen einfach besser eingehalten werden. Da arbeiten wir mit Hochdruck dran!“ Offenbar dringend nötig, denn weitere Baustellen werden in nächster Zeit eingerichtet, erklärte der 61-Jährige.

Nicht nur die vielen Staus in der Stadt waren in dem Radio-Kreuzverhör Thema. Auch über die Verkehrswende wurde gesprochen. Ein Anrufer monierte, die Fahrradinfrastruktur sehe aus wie in den Sechzigern!

Münster und Stockholm sind Hamburgs Vorbilder

„Wir haben viele Wege, die nicht in einem angemessenen Zustand sind“, gibt Westhagemann zu. Auch hier beteuerte er Besserung. Die gehe aber nicht ohne Baustellen … Westhagemanns Hoffnung: „Am Ende sagen die Leute vielleicht, dass wir mit Münster oder Stockholm mithalten können, was die Infrastruktur angeht — das wäre toll!“