Branche auf einmal optimistisch: „Talsohle beim Wohnungsbau durchschritten“
Nach Jahren der Krise sehen Immobilienunternehmen im Norden Anzeichen für eine Trendwende beim Wohnungsbau. Woran der Verband seinen vorsichtigen Optimismus festmacht.
Die freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen im Norden sehen nach Jahren der Krise ein Licht am Ende des Tunnels. „Es sieht so aus, als ob die Talsohle beim Wohnungsbau durchschritten ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord, Kay Brahmst.
Er verwies damit auf das jüngste Neubaumonitoring des Verbands. Demnach haben die Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr in Hamburg 2058 Wohnungen fertiggestellt und damit 6,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Mehr als 2000 neue Wohnungen geplant
Neu begonnen worden sei mit dem Bau von 644 Wohnungen, was einem Plus von 16,5 Prozent entspreche. Anlass für einen vorsichtigen Optimismus gebe aber vor allem die in diesem Jahr geplanten Baustarts. So wollten die Mitgliedsunternehmen 2026 mit dem Bau von 2291 Wohnungen beginnen – ein Plus von 127 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Der BFW Landesverband Nord hat nach eigenen Angaben rund 230 Mitglieder, die etwa 180.000 Wohnungen in Norddeutschland im eigenen Bestand verwalten. In Hamburg erstellten sie mehr als 60 Prozent des Neubauvolumens. (mp/dpa)
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