Überraschung an den Landungsbrücken: Plötzlich steht ein Auto vor der Fischbude

Mit dem Auto zur Fischbrötchenbude: Der Facebook-Beitrag des Teams von „Brücke 10“.
Mit dem Auto zur Fischbrötchenbude: Der Facebook-Beitrag des Teams von „Brücke 10“.

Was macht das denn hier? Große Augen machten die Gäste und Mitarbeiter der „Fischbrötchenbude Brücke 10“ am vergangenen Freitag: Ein roter Kompaktwagen rumpelte über den Anleger, rammte einen Tisch und blieb schließlich gefährlich nah an der Wasserkante stehen.

Am Steuer: ein Senior aus Dänemark, der offenbar die Orientierung verloren hatte. Der 72-Jährige war die Rampe zu den Landungsbrücken hinuntergefahren und hatte ein Geländer touchiert, wie die Polizei der MOPO sagte. Dann fuhr er auf dem Anleger, der nur für Fußgänger zugelassen ist, weiter, krachte gegen einen Tisch und blieb dann direkt vor der „Fischbrötchenbude Brücke 10“ stehen.

Auto vor „Brücke 10“: Fahrer hat niedrigen Blutzuckerspiegel

Rettungskräfte stellten bei dem Fahrer einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel fest – offenbar die Ursache für den Kontrollverlust. Der Senior wurde laut Polizei zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Wie der Toyota von den Landungsbrücken wegtransportiert wurde, ist nicht bekannt.

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Die Betreiber der Außengastronomie ließen sich davon aber nicht in Panik versetzen. „Wer die St. Pauli-Landungsbrücken kennt, weiß: Hier fahren normalerweise Fähren, Barkassen und Kreuzfahrtschiffe vorbei, aber ganz sicher keine Autos bis vor die Fischbrötchentheke“, schreibt das Team der Fischbrötchenbude auf Facebook. „Einen ,Brücke-10‘-Drive-in gibt es nicht.“