Blitzer Autobahn Elbbrücken

Der stationäre Blitzer auf der Autobahn A255 vor den Elbbrücken. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa

Über eine Million Euro: Diese Blitzer bringen Hamburg am meisten Geld ein

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Regelmäßig ergattert Hamburg den Titel als „Blitzerhauptstadt Deutschlands“: Auch im Jahr 2025 schossen die Blitzer wieder jede Menge (unschöne) Erinnerungsfotos für Autofahrer – allerdings deutlich weniger als noch die Jahre zuvor. In einer Straße lösten die Überwachungsanlagen mit Abstand am häufigsten aus.

Insgesamt 41,8 Millionen Euro zahlten Hamburgs Temposünder im vergangenen Jahr in die Stadtkasse ein. Das geht aus einer neuen Kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Philip Heißner hervor. 2024 waren es noch fast 47 Millionen Euro.

Diese Blitzer erwischten am meisten Autofahrer in Hamburg

Der Großteil davon, circa 34,5 Millionen, stammte auch 2025 aus den sogenannten „mobilen Blitzern“: Diese 20 beweglichen Messgeräte werden von der Polizei an wechselnden Standorten über die ganze Stadt verteilt aufgestellt, zum Beispiel in einem Auto getarnt. Der Rest wird von 48 fest installierten Blitzergeräten eingenommen.

Von diesen fest installierten Blitzern brachten wie immer die beiden Geräte in der Stresemannstraße mit Abstand am meisten ein: Auf Höhe der Hausnummer 70 in Altona-Altstadt blitzte es insgesamt 33.077 Mal und kostete die Autofahrer 1,37 Millionen Euro. An der Hausnummer 147 in Altona-Nord erwischte das Gerät fast genauso viele Autofahrer: 32.930 Mal blitzte es hier und spülte 1,33 Millionen Euro in die Stadtkasse. An diesen Stellen gilt ganztägig Tempo 30: Die Lärmbelastung für die Anwohner wird reduziert – und die Blitzer werden zu Goldeseln. Allerdings sanken auch hier die Einnahmen: 2024 brachten die beiden Blitzer an der „Strese“ zusammen noch fast vier Millionen Euro ein.

An dritter Stelle steht der Blitzer auf der Neuen Elbbrücke: Dort gilt Tempo 50, früher war es einmal 60. Nach der Geschwindigkeitsumstellung im Jahr 2023 blitzte es hier ganz besonders häufig, im vergangenen Jahr immerhin noch 14.752 Mal. Dafür bezahlten Autofahrer circa 665.000 Euro.

Blitzer in Hamburg nehmen weniger ein als im Jahr 2024

Viele Knöllchen gab es außerdem noch an der Finkenwerder Straße/Vollhöfner Weiden (circa 358.000 Euro), an der Amsinckstraße, Fahrtrichtung Neue Elbbrücke (circa 256.000 Euro) und an der Kollaustraße/Papenreye stadteinwärts (circa 243.000 Euro). Am wenigsten aktiv war wiederum das Blitzergerät am Holstenkamp/Kieler Straße/Eimsbütteler Marktplatz mit Einnahmen in Höhe von circa 2500 Euro.

Das könnte Sie aich

Insgesamt nahm die Stadt Hamburg im Jahr 2025 rund 5,2 Millionen Euro weniger an Blitzergeldern ein, als noch im Jahr zuvor. Das könnte unter anderem an den Bauarbeiten an den Elbbrücken und der Sternbrücke in Altona liegen, die das Tempo der Autofahrer verlangsamen.

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