Trotz Corona konnte die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd im letzten Jahr deutlich mehr Gewinn einfahren als in den Jahren zuvor. 
  • Trotz Corona konnte die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd im letzten Jahr deutlich mehr Gewinn einfahren als in den Jahren zuvor. 
  • Foto: imago images/Shotshop

Trotz Corona!: Hamburgs Reeder im Goldrausch

Hamburg-Mitte –

Der Welthandel erholt sich schneller als erwartet, die Nachfrage nach Container-Transporten ist so hoch wie schon lange nicht mehr – davon profitiert auch die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd. Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr durch den Nachfrage-Boom und die günstigen Treibstoffpreise  deutlich mehr Gewinn einfahren als in den Vorjahren.

Weil die Reederei zudem die Kosten deutlich drückte, stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich nach vorläufigen Zahlen um etwa 60 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, wie Hapag-Lloyd am Mittwoch in Hamburg mitteilte. 

Trotz Corona: Hamburgs Reeder fährt satte Gewinne ein

Wie Vorstandschef Rolf Habben Jansen bereits vor einigen Wochen berichtet hatte, reichten die Schiffe im Herbst kaum aus, um die gewaltigen Gütermengen zu ihren Abnehmern zu transportieren. Im Gesamtjahr ging die Transportmenge den vorläufigen Zahlen zufolge zwar um 1,6 Prozent auf 11,8 Millionen Standardcontainer zurück. Doch gestiegene Transportpreise trieben den Umsatz um drei Prozent auf 12,8 Milliarden Euro nach oben.

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Dadurch und wegen der Einsparungen im Betrieb und beim Treibstoff konnte Hapag-Lloyd auch Sonderbelastungen im vierten Quartal wettmachen, die den Angaben zufolge vor allem durch eine Optimierung der Frachterflotte anfielen. (dpa)

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