Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?

Ja Nein
Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.
Abmelden

Trauer bei Hagenbeck: Walrossbaby in der Nacht gestorben

SUN_2600 (2)

Das niedliche Jungtier kann den ersten Ausflug ins Außengehege sichtlich genießen.

Foto:

Patrick Sun

Trauer im Tierpark Hagenbeck: Das am 17. Juni geborene Walrossbaby ist in der Nacht zu Sonnabend gestorben. In den frühen Morgenstunden fanden die Tierpfleger den kleinen Bullen tot vor. 

Wie der Tierpark mitteilte, lag seine Mutter Dyna dicht bei ihm und war bereits dabei, Abschied zu nehmen. Mittlerweile ist sie wieder zu den Walrossen gebracht worden. „Alle Walrosse vermissen das Jungtier und rufen nach ihm“, schreibt Hagenbeck auf seiner Internetseite. Die Schaufütterung der Tiere falle zumindest heute aus.

In den letzten Tagen ging es dem Walrossjungtier immer schlechter, es nahm stark ab und hatte wiederholt Durchfall.

Als Grund vermuteten die Tierärzte eine Unverträglichkeit der Ersatzmilch, die das Walrossbaby seit seiner Geburt bekam.

Mutter Dyna konnte durch eine Gesäuge-Entzündung keine eigene Muttermilch an den Nachwuchs abgeben. „Leider existieren auf dem Gebiet von Walrossaufzuchten extrem wenig Erfahrungen. Zudem sind Handaufzuchten immer mit vielen Risiken behaftet“, so Dr. Adriane Prahl, Tierärztin bei Hagenbeck. 

Außer Hagenbeck züchtet innerhalb der EU nur noch das Dolfinarium in Harderwijk diese beeindruckenden Großrobben. 

Erst vergangenen August war Walross-Baby Loki im Alter von zwei Jahren gestorben. Das Tier, 2015 im Zoo geboren, litt an einer Missbildung, die zu einer großen Schwellung des Halses führte.