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Top-Gastronom widmet Trend-Snack ein Restaurant in Ottensen
Frittiertes Hähnchen in süß-scharfer Soße: Das koreanische Gericht „Korean Fried Chicken“ erobert die Welt. Auch in Hamburg wird es immer beliebter. Top-Gastronom Shin-Won Kang hat dem Trend-Gericht jetzt ein eigenes Lokal in Ottensen gewidmet. Der 60-Jährige hatte den Snack in die Hansestadt geholt.
„Die Soße ist schon sehr speziell. Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob das auch was für die Europäer ist“, sagt Shin-Won Kang. Der Top-Gastronom entdeckte das Gericht „Korean Fried Chicken“ vor sechs Jahren bei einem Besuch in Seoul, der Hauptstadt von Südkorea. „Dort ist der Snack schon lange ein Trend, vor allem bei Jugendlichen ist er beliebt.“ Dafür werden klein geschnittene Hähnchenteile mit Haut in Panade gewälzt und frittiert. Das Besondere sei die Soße: „Sie wird mit einer Chili-Paste hergestellt, die zwei Jahre lang fermentiert wurde“, erklärt Shin-Won Kang. „Der Geschmack ist scharf und süß zugleich.“
„Bok“-Chef eröffnet in Ottensen neues Restaurant – nur mit „Korean Fried Chicken“
Er holte das Gericht 2020 trotz anfänglicher Zweifel nach Hamburg – und wurde für den Mut belohnt. „,Korean Fried’ Chicken wurde zum Riesen-Hit in meinen Restaurants, dafür stehen die Gäste regelmäßig Schlange.“
Zu Shin-Won Kangs Gastro-Imperium gehören nicht nur vier „Bok“-Filialen in der Hansestadt, sondern auch die beiden „Kimchi Guys“-Restaurants, das „Kkokki loves vegan“ in der Sternschanze und das „Won Chikin“ in der Osterstraße. In drei der Restaurants werden insgesamt 800 Portionen „Korean Fried Chicken“ täglich verkauft.
Für die Soße kauft der Gastronom die fertig fermentierte Chili-Paste, eine Köchin aus Korea verfeinert sie hier nach ihrem ganz eigenen Rezept. „Sie braucht vier Stunden, um 100 Liter herzustellen“, erzählt Kang.
Nun hat der 60-Jährige dem Erfolgs-Gericht ein eigenes Lokal in Ottensen gewidmet und das „Seoul Chicken“ im Obergeschoss des „Rewe“ in den Zeisehallen (Friedensallee 9) – mit 40 Sitzplätzen – eröffnet. „Ein Kindheitstraum! Ich wollte schon immer ein Lokal in einem Supermarkt haben“, sagt Shin-Won Kang. Weitere sollen folgen. „In Korea gibt es in jedem Supermarkt Bistros, da ist das ganz normal.“
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Im „Seoul Chicken“ gibt es das Gericht auch in einer veganen Variante – aus Blumenkohl. Und das Hähnchen wird alternativ auch mit einer Knoblauch-Soja- und einer Limettensoße serviert. Das Fleisch wird in handliche 1,5 Zentimeter große Stücke geschnitten. „Popcorn-Chicken“ (ab 6,50 Euro) nennt Shin-Won Kang das. Das Hähnchen soll schnell und auch kalt gegessen werden können – der Einkauf wartet schließlich.