Top-Gastronom plant neue Markthalle in diesem Hamburger Kult-Gebäude
Hamburg soll eine neue Markthalle bekommen, die mühelos mit Vorbildern aus New York, Kopenhagen oder Lissabon mithalten kann. Der Standort im Herzen der Stadt dürfte jedem bekannt sein, allerdings nur von außen. Das Kult-Gebäude war bislang nur für die wenigsten zugänglich.
Das fünf-stöckige Gebäude thront am Baumwall 11 (Neustadt) zwischen Elbe und Michel. Durch die Glasfassade fällt der Blick direkt auf die „Cap San Diego“ und den Hamburger Hafen. Ein Privileg, das bisher nur den Mitarbeitern von Gruner + Jahr vorbehalten war. In dem ehemaligen Verlagsgebäude soll auf 8000 Quadratmetern Hamburgs neue Markthalle entstehen, mit allem, was das Herz – oder der Bauch – begehrt.
„Märkte sind wie die Küche auf jeder Party. Hier treffen sich alle!“, erklärt der Hamburger Sternekoch Fabio Haebel. Er ist Gründer des Gastronomieunternehmens „studio haebel“, das das ambitionierte Projekt namens „MarktDeck“ umsetzen will.
Das „MarktDeck“ – Hamburgs neue Markthalle
Geplant ist zum einen ein klassischer Wochenmarkt mit Obsthändlern, Gemüseständen und tierischen Produkten aus der Region. Außerdem soll es einen Marktplatz mit internationalen Essensständen geben und ein ganzes Marktviertel mit Restaurants, Bars, Kneipen und einer Brauerei.
„Mit dieser Kombination erhält das ,MarktDeck‘ einen einzigartigen Charakter und verbindet regionale mit internationaler Kulinarik“, so Haebel. Als Vorbild sollen unter anderem bekannte Markthallen wie der Chelsea Market in New York, die Torvehallerne in Kopenhagen und der Time Out Market in Lissabon dienen.
Ab 2027 sollen Hamburger hier einkaufen können
Die Eröffnung ist aktuell für 2027 geplant. Bis Ende des Jahres soll der Vormieter komplett aus dem Gebäude ausgezogen sein, dann kann mit der Sanierung begonnen werden. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Auch erste Gespräche mit potentiellen Partnern aus Gastronomie und Landwirtschaft werden bereits geführt.
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Das amerikanische Immobilienunternehmen „Tishman Speyer Properties“ kaufte das Gebäude im Jahr 2020. Das Markthallenkonzept ist nur ein Teil des sogenannten „MarktDecks“. Neben kulinarischen Angeboten sollen auch Büroflächen und diverse Wohneinheiten entstehen.