Tarifverhandlungen im Hamburger Handel ohne Einigung
Verdi zufolge hat die Arbeitgeberseite kein Angebot abgegeben. Die Gewerkschaft fordert für rund 90.000 Beschäftigte sieben Prozent mehr Geld. Die Gespräche sollen im Mai fortgesetzt werden.
Die erste Runde der Tarifverhandlungen im Hamburger Einzel- und Versandhandel ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Das teilten der Handelsverband Nord und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) Hamburg mit. Verdi zufolge hat die Arbeitgeberseite kein Angebot abgegeben.
Arbeitgeberkommission: „Verdi ist realitätsfremd“
Die Gewerkschaft verlangt unter anderem eine Entgelterhöhung um sieben Prozent. Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberkommission, Sandra Widmaier-Gebauer, bezeichnete die Verdi-Forderung als realitätsfremd. Der Einzelhandel stehe schon länger unter Druck.
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Laut der Gewerkschaft betreffen die Verhandlungen rund 90.000 Beschäftigte. Die Gespräche sollen am 11. Mai fortgesetzt werden. (dpa/mp)
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