Sturm, Hagel, Starkregen: So hoch waren die Schäden in Hamburg vergangenes Jahr
Naturgefahren haben in Hamburg im Jahr 2025 zu Schäden in Höhe von mehr als zwölf Millionen Euro geführt. Das gibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Grundlage neuer Zahlen bekannt.
Überschwemmungen, Starkregen und andere Elementargefahren haben demnach 1000 Schäden in Hamburg verursacht. Die Kosten lagen bei knapp vier Millionen Euro. Hinzu kamen Sturm und Hagel. Sie führten in Hamburg zu rund 3000 Schäden und verursachten knapp 9 Millionen Euro an Kosten.
„Auf Elementargefahren entfielen in Hamburg im Schnitt 6500 Euro je Schaden, auf Sturm- und Hagelschäden 2600 Euro“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Nur 44 Prozent der Wohngebäude in Hamburg hätten einen Elementarschutz als Zusatzbaustein, bundesweit seien es durchschnittlich 59 Prozent.
Naturgefahren: Schadenssumme deutlich geringer als 2024
Bundesweit fiel die Schadenssumme 2025 mit 1,4 Milliarden Euro deutlich geringer aus als im Jahr zuvor (4,4 Milliarden). Große Überschwemmungen wie 2024 blieben aus, stattdessen prägten vor allem Sturm und Hagel das Schadenbild. „Die Schäden schwanken stark von Jahr zu Jahr, deshalb dürfen ruhigere Jahre nicht als Trend interpretiert werden“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen.

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Sturm und Hagel hätten allein Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro verursacht. Bei bundesweit etwa 479.000 Schadensfällen habe der durchschnittliche Schaden rund 2100 Euro betragen. Solche Ereignisse träfen viele Gebäude gleichzeitig, verursachten aber häufig eher kleinere und mittlere Schäden, etwa an Dächern, Fassaden oder Fenstern.
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Versicherte Elementarschäden hätten sich 2025 auf rund 400 Millionen Euro bei etwa 88.000 Schäden summiert. Mit durchschnittlich rund 4700 Euro pro Schaden liegen die Kosten deutlich über denen von Sturm und Hagel.
In der Wohngebäudeversicherung seien Schäden durch Sturm und Hagel in der Regel automatisch mitversichert, erklärt GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen. Für Schäden durch Überschwemmung, Starkregen und andere Elementargefahren sei dagegen ein zusätzlicher Baustein nötig. Viele Häuser seien nicht umfassend gegen Naturgefahren geschützt. (dpa/mp)
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