Das Logo vom Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom ist am 15.10.2025 an einer Stele vor einem Bürogebäude in München (Bayern) zu sehen.

Das Logo der Deutschen Telekom (Archivbild). Foto: picture alliance/dpa/Matthias Balk

Streik bei der Telekom hat Folgen für Kunden in Hamburg

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Die Gewerkschaft Verdi will in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Telekom erhöhen. Das könnte am Donnerstag auch für Kunden und Kundinnen im Norden spürbar werden.

Die Gewerkschaft Verdi ruft vor dem Hintergrund von Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom erneut zu Warnstreiks auch im Norden auf. Beschäftigte an allen Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind für Donnerstag dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Insgesamt sind zwölf Bundesländer von dem Aufruf betroffen.

Verdi weist darauf hin, dass warnstreikbedingt die Erreichbarkeit der Telekom eingeschränkt sein könne. Auch längere Wartezeiten bei den Kunden-Hotlines, Verzögerungen im technischen Support seien möglich. Ebenso könnten vereinbarte Kundentermine kurzfristig entfallen.

Telekom-Beschäftige auch im Norden zum Warnstreik aufgerufen

Verdi fordert für bundesweit rund 60.000 Tarifbeschäftigte unter anderem eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr. 

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Der Telekom-Konzern in Deutschland besteht Gewerkschaftsangaben zufolge aus 20 verschiedenen tarifgebundenen Konzernunternehmen, in denen jeweils eigenständige Tarifverträge gelten. Ein Großteil der Entgelttarifverträge habe eine Laufzeit bis zum 31. März 2026. Vor der Tarifrunde seien gemeinsame Verhandlungen für diese Gesellschaften vereinbart worden. 

Die dritte Tarifverhandlungsrunde ist für den 11./12. Mai 2026 angesetzt. (dpa)

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