Dreimal den Senat geschlagen: Diese Hamburgerin ist Tschentschers größter Quälgeist
Wenn Heike Sudmann ans Mikro tritt, wird es meist hitzig im Plenarsaal des Hamburger Rathauses. Sie stichelt, sie bohrt nach und nimmt ihre Kontrahenten mit Genuss in die Zange. Im politischen Hamburg gilt die 64-jährige Fraktionschefin der Linken als fachlich versierte Nervensäge. Eigentlich wollte sie längst abtreten, doch für ihre Fraktion war die Frau mit der markanten Brille und dem meist gut gelaunten Auftritt unentbehrlich. Zum Leidwesen von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Denn das „Nein“ der Hamburger zu den Olympiaplänen des Senats geht maßgeblich auf Sudmanns Widerstand zurück. Und es ist nicht die erste Niederlage, die sie der Rathausspitze beibringt. Die MOPO erklärt den hartnäckigsten Quälgeist der Hamburger Politik.
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