Sternekoch bringt gefeierten Burger zurück nach Hamburg – nur heute!

Der „Butter Burger“ ist eine wahre Kalorienbombe.
Der „Butter Burger“ ist eine wahre Kalorienbombe.

Wahre Kalorienbomben mit gaaanz viel edlem Fett aus Frankreich: Der Berliner Sternekoch Max Strohe verkaufte vor einem Jahr für wenige Stunden seine „Butter Burger“ auf St. Pauli – und sorgte mit dieser Aktion für einen enormen Ansturm. Nun kehrt der 43-Jährige zurück in die Hansestadt: Am heutigen Samstag brutzelt er wieder 600 Stück – diesmal in einer Chili-Cheese-Variante. Die MOPO kennt die Details.

Eigentlich bereitet Max Strohe die edelsten Speisen zu – in seinem Sterne-Restaurant „Tulus Lotrek“ in Berlin. Doch auch für – vor Fett triefendes – Fastfood kann er sich begeistern, zumindest manchmal. Und so ging er 2024 mit seinem „Butter Burger“ auf Tour – und stoppte dabei auch im Restaurant „Feuerdrache by Klinkerbar“ (St. Pauli). Die Warteschlange war lang an der Clemens-Schultz-Straße, 500 Burger waren nach nur zweieinhalb Stunden ausverkauft.

Sternekoch Max Strohe verkauft seinen „Butter Burger“ in Hamburg

Am 22. November ist Max Strohe wieder in Hamburg: Im Rahmen des „Open Mouth“-Foodfestivals verkauft er seine „Butter Burger“ diesmal im „Restaurant Klinker“ in der Schlankreye 73 (Harvestehude). Inhaber Aaron Hasenpusch hat ihn eingeladen: „Es war einfach so ein großer Erfolg letztes Mal, das mussten wir wiederholen“, sagt er kürzlich zur MOPO. Diesmal brutzelt Max Strohe einen „Chili-Cheese-Butter-Burger“ mit koreanischer Chilipaste, Ahornsirup und eingelegten Jalapeños.

Max Strohe brutzelte 2024 im „Feuerdrache“ auf St. Pauli.
Max Strohe brutzelte 2024 im „Feuerdrache“ auf St. Pauli.

Was es mit dem „Butter Burger“ auf sich hat? Der ist offenbar früher mal ein Trend in Amerika gewesen – Max Strohe hat ihn wiederentdeckt und nach Deutschland geholt. Dafür wird ein Kartoffel-Bun mit einem Dry-Aged-Rinderpatty belegt. Dazu kommen grobe Zwiebelwürfel, ein heller Deichkäse und ein Ketchup-Senf-Gemisch. Das Hack wird „gesmasht“, also für besonders viele Röstaromen fest auf die Grillplatte gedrückt.

„Restaurant Klinker“: Max Strohe zu Gast in Hamburg

Das Fett wird am Schluss auf den Burger gelegt – „an die Stelle, wo sonst die Tomate draufkommt“.
Das Fett wird am Schluss auf den Burger gelegt – „an die Stelle, wo sonst die Tomate draufkommt“.

Der Star ist hier allerdings die Butter: Nicht nur das Burger-Brötchen wird damit in der Pfanne getoastet. Das Fett wird am Schluss auch als große, 0,5 Zentimeter dicke Scheibe auf den Burger gelegt – „an die Stelle, wo sonst die Tomate draufkommt. Wenn man dann reinbeißt, ist die Butter schon teils geschmolzen, teils noch stückig. Jeder Biss ist anders“, erklärt Max Strohe.

So sah der „Butter-Burger“ im vergangenen Jahr aus. Diesmal gibt es eine Chili-Cheese-Variante.
So sah der „Butter Burger“ im vergangenen Jahr aus. Diesmal gibt es eine Chili-Cheese-Variante.

Eine ganz schön vor Fett triefende Angelegenheit. Wie viele Kalorien die Burger haben? „Wer Burger isst, sollte darüber nicht nachdenken“, so Strohe. Und schließlich sei das Fett eine sogenannte „Bordier“-Butter aus Frankreich, eine handgeschöpfte, geräucherte Rohmilch-Butter – „die beste Butter, die man auf der Welt kaufen kann“. Die MOPO machte 2024 den Geschmackstest.

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Am 22. November gibt es die Burger von 12 bis 17 Uhr (es sei denn, sie sind vorher ausverkauft). „Es gibt keine Reservierungen“, sagt Aaron Hasenpusch. „Das ,Klinker’ verwandelt sich für einen Tag quasi in einen lässigen Kiosk, ohne Service. Der Gast bestellt Burger und Getränke an der Bar, zahlt, wird dann aufgerufen und sucht sich zum Essen einen freien Platz im Restaurant.“ 18 Euro soll der „Butter Burger“ kosten.