Stau-Alarm im Norden: An diesen Tagen wird es jetzt besonders voll
Weihnachten steht vor der Tür. Für viele Familien bedeutet das: Besuch bei Oma, Opa, Tante und Onkel steht an. Auf den Straßen rund um Hamburg dürfte es voll werden. Der ADAC weiß, wo und wann.
Besonders betroffen sind die Verkehrsachsen im Großraum Hamburg, die Fernstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Hauptreiserouten in Richtung Norden und Skandinavien, teilte der Automobilclub mit. Es werde mit „einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen“ gerechnet.
Staugefahr! ADAC warnt vor erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um Weihnachten und Silvester
Die Staugefahr steige vor allem kurz vor Heiligabend, am ersten Wochenende nach Weihnachten (27./28. Dezember) sowie zum Jahreswechsel deutlich an.
Nach Einschätzung des ADAC sind vor allem folgende Autobahnen und Streckenabschnitte betroffen:
- A1 (Hamburg – Lübeck – Fehmarn)
- A7 (Hamburg – Flensburg – Sylt-Zubringer)
- A24 (Hamburg – Berlin)
- A20 (Lübeck – Rostock – Stettin)
- A23 (Heide – Hamburg)
Ein Nadelöhr ist dabei wie immer der Elbtunnel (A7) in beiden Richtungen. Durch die Baustelle an der Neuen Elbbrücke und die dort reduzierten Fahrspuren wird es voraussichtlich auch besonders im Bereich der Norderelbbrücken auf der A1 und auf der B75 zu Rückstaus kommen. Es wird geraten, diesen Bereich weiträumig zu umfahren.
Auch auf den Zufahrten zu den Küstenorten und rund um die Elbquerungen müssen Autofahrende mit Verzögerungen rechnen.
An den Feiertagen selbst sind die Straßen leerer
Ebenfalls mit längeren Wartezeiten muss bei der Autozug-Verladung nach Sylt gerechnet werden, da dort meist viele Urlauber gleichzeitig anreisen. Wer am Freitagnachmittag oder Abend unterwegs ist, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Wem die Feste schnuppe sind, der hat Glück. Denn erfahrungsgemäß ist das Verkehrsaufkommen am Heiligabend selbst, am ersten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester und Neujahr geringer. Dennoch kann es nach Einschätzung des ADAC auch an diesen Tagen regional, insbesondere in Ballungsräumen, vereinzelt zu Verzögerungen kommen.
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Der ADAC Hansa rät, möglichst nicht am Freitagnachmittag loszufahren, sondern auf den frühen Samstagmorgen oder den Sonntag auszuweichen und auf aktuelle Verkehrsmeldungen zu achten. Außerdem empfiehlt es sich, Fahrgemeinschaften zu bilden oder die Bahn zu nehmen, um die Straßen zu entlasten. (mp)
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