„Bearista”-Cup

Großer Ansturm auf Starbucks-Fillialen in Deutschland: Am 23. Januar wurde der beliebte Bären-Cup gelauncht und ist nun schon fast überall ausverkauft. Foto: Medina Naim

Starbucks-Ansturm: Absurder Hype um limitiertes Glas in Bärenform

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Beleidigungen, körperliche Auseinandersetzungen, utopische Reselling-Preise und Schulungen für Mitarbeiter – in den USA drängten sich im November Menschenmengen in die „Starbucks”-Stores, um einen der limitierten „Bearista Cups” zu ergattern. Nun durften sich auch die deutschen Fans freuen, wie „Starbucks” Deutschland auf Instagram verkündete.

Der Tag des Bärenbecher-Launchs in Hamburg: Um 7:45 am 23. Januar – Bereits vor der Öffnung standen vor den Filialen der Kaffee-Kette viele Menschen an, einige, so konnte die MOPO beobachten, durften auch direkt rein – und kamen strahlend wieder heraus. 48 Becher bekommt jeder Store, die Hälfte war nach wenigen Minuten weg. In der Filiale in der Europa Passage waren sie bereits um 7:10 Uhr restlos ausverkauft.

„30 Euro? Das wäre mir zu viel“, verrät die Verkäuferin

„30 Euro für ein Glas in Bärenform, in dem ich dann auch nur Kaltgetränke trinken kann, ist mir einfach zu viel”, verriet mir, der MOPO-Reporterin vor Ort, eine Verkäuferin. Umgerechnet sind das fünf Euro mehr, als in den USA. Die Schweiz und Österreich durften sich schon am 20. und 21. Januar über den gläsernen Teddybär mit grüner Mütze und Starbucks-Aufschrift (590ml) freuen.

Prügeleien und Übernachtungen vor den Filialen habe es – anders als in den USA – nicht gegeben. „Doch wir wurden auf das Schlimmste vorbereitet. Wir hatten richtige Meetings und Schulungen, um ordentlich auf diesen Launch vorbereitet zu werden.”, so die Starbucks-Mitarbeiterin.

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Auf Verkaufsplattformen wie „Kleinanzeigen” wurden die ersten Bären-Cups schon kurz nach 8 Uhr wieder zum Verkauf angeboten. Die Preise variieren stark und liegen zwischen 60 und 150 Euro. In den Kommentaren des Instagram-Accounts der Kaffee-Kette wird stark diskutiert: „Streng limitiert, nur dass die dann wieder für 100 Euro auf eBay versteigert werden”, beschwert sich jemand. Nachvollziehbar, oder?

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