Stadt sucht Helfer für Olympia-Abstimmung
Hamburg steht vor einer wichtigen Entscheidung: Soll die Stadt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele bewerben, oder nicht? Über das Pro und Contra einer Bewerbung diskutiert die Stadt schon seit Wochen. Ob Ja oder Nein zu Olympia, darüber wird am 31. Mai an der Wahlurne entschieden. Für einen reibungslosen Ablauf sucht die Stadt nun Abstimmungshelfer.
Für das Bürgerschaftsreferendum zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele am 31. Mai sucht die Stadt ab sofort Abstimmungshelfer. Ein solcher erfüllt bei einer Volksabstimmung dieselbe Funktion wie ein Wahlhelfer bei einer Wahl.
Abstimmungshelfer bekommen Aufwandsentschädigung
Die Abstimmungshelfer sind ehrenamtliche Mitglieder des Wahlvorstandes und für den reibungslosen Ablauf der Stimmabgaben und ‑auszählung am Wahltag verantwortlich. Sie teilen Stimmzettel in den Abstimmungsstellen aus und stellen die ordnungsgemäße Abstimmung sicher. Zu ihren Aufgaben zählt zudem die Überwachung der Stimmabgabe und – nach Abschluss der Abstimmung – die Auszählung der Stimmen. Außerdem werden die Briefstimmen durch Briefwahlvorstände ausgezählt.
Für das Wahlehrenamt wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Diese variiert zwischen 35 und 65 Euro, abhängig vom ausgeübten Ehrenamt. Die Abstimmungsstellen haben am Abstimmungstag jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, danach erfolgt die Auszählung der Stimmen.
Wahlhelfer brauchen keine Vorkenntnisse
Wer Wahlhelfer werden möchte, muss über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen und am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben – und mindestens seit drei Monaten in Hamburg wohnen.
Vorkenntnisse für das Ehrenamt braucht man aber nicht. Rechtzeitig vor der Abstimmung führen die Bezirksämter Schulungen für die Leitungen und Stellvertretungen der Wahl- und Briefwahlvorstände durch.
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Wer Interesse an einem Ehernamt als Abstimmungshelfer hat, kann sich hier bewerben. Bei Nachfragen kann man sich telefonisch an die 040 115 wenden. (mp)
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