Auf St. Pauli ist der Spatenstich für das Projekt Kiezkante erfolgt – bis 2029 soll hier ein neues Quartier entstehen.

Auf St. Pauli ist der Spatenstich für das Projekt Kiezkante erfolgt – bis 2029 soll hier ein neues Quartier entstehen. Foto: Christian Charisius/dpa

Nach zwölf Jahren Stillstand: Jetzt geht’s endlich los auf dem Kiez

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Auf dem ehemaligen Esso-Häuser-Areal entsteht bis 2029 ein neues Quartier mit geförderten Wohnungen, Hotel, Kita und Raum für Kreative. Was das Projekt „Kiezkante“ für den Stadtteil St. Pauli bedeutet.

Zwölf Jahre nach dem Abriss der sogenannten Esso-Häuser ist auf St. Pauli der Spatenstich für das Bauvorhaben „Kiezkante“ erfolgt. Auf dem 6100 Quadratmeter großen Areal in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn und des Spielbudenplatzes sollen bis 2029 ein Hotel, eine Kindertagesstätte, 169 öffentlich geförderte Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Geplant sind auch Räume für die Kultur- und Kreativszene.

Spatenstich für die „Kiezkante“ auf St. Pauli

In Abstimmung mit der Stadtentwicklungs-, der Finanz- und der Kulturbehörde sowie dem Bezirksamt Hamburg-Mitte realisieren die Wohnungsgesellschaft SAGA und das Unternehmen Quantum das Bauvorhaben, das zuvor unter dem Namen Paloma-Viertel bekanntgeworden war. Über die Kosten wurden zunächst keine Angaben gemacht.


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Wegen Schwierigkeiten mit der Wirtschaftlichkeit hatte es einen jahrelangen Stillstand gegeben. 2024 kamen dann die SAGA und Quantum ans Ruder. „Nach der langen Zeit des Stillstands wird aus der Brache im Herzen von St. Pauli nun endlich wieder ein lebendiger Ort”, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Mit dem geplanten Mix entstehe ein „ebenso starkes wie spannendes Gesamtpaket”.

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„Wir schaffen hier Wohnraum für St. Pauli”, sagte Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD), die das Projekt als ein „sehr emotionales” bezeichnete: „Ich hatte auch eine Jugendzeit und habe hier an der Tankstelle eingekauft.” Die Kaltmieten für die Wohnungen in den sechs- bis achtgeschossigen Gebäuden sollen zwischen 7,10 Euro und 12,10 Euro pro Quadratmeter liegen. (dpa/mp)

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