Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Foto: picture alliance/dpa | Michael Bahlo

paidSozialstaat als Sozialfall? Dressel fordert Einsparungen – und kündigt Nullrunden an

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„Man braucht keinen Mathe-Leistungskurs, um zu sehen: Das geht nicht auf“: Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) warnt vor explodierenden Sozialausgaben und fordert Reformen. Im MOPO-Interview erklärt er die größten Probleme des Sozialstaats, wo gespart werden muss – und warum die Verdi-Forderungen nach mehr Geld „astronomisch“ seien. Auch die Ergebnisse der Sozialstaatskommission von Parteikollegin Bärbel Bas gehen ihm nicht weit genug: Um Ausgabensenkungen komme man nicht rum.

MOPO: Herr Dressel, können wir uns den Sozialstaat noch leisten?

Andreas Dressel: Wir müssen ihn reformieren. Der Bericht der Sozialstaatskommission bietet gute Ansätze, um Verfahren zu vereinfachen und Verwaltungskosten einzusparen. Aber es muss sich auch bei der Ausgabenseite etwas tun.  

Sie sagten kürzlich, der Sozialstaat sei selbst ein Sozialfall.

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