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Sonnenfinsternis über Hamburg: Von diesen Orten sieht man sie besonders gut

Bei einer Sonnenfinsternis ist es wichtig, Schutzbrillen zu tragen, weil die Strahlungen so extrem sind. (Symbolbild)
Bei einer Sonnenfinsternis ist es wichtig, Schutzbrillen zu tragen, weil die Strahlungen so extrem sind. (Symbolbild)

Heute wird es über Hamburg ungewöhnlich dunkel: Der Mond schiebt sich vor die Sonne und verdeckt sie zeitweise zu einem großen Teil. Wer das seltene Himmelsschauspiel beobachten will, braucht vor allem freie Sicht nach Westen – und unbedingt die richtige Schutzbrille.

In Hamburg beginnt die partielle Sonnenfinsternis nach Angaben des Planetariums gegen 19.10 Uhr. Ihren Höhepunkt erreicht sie um 20.07 Uhr: Dann sollen rund 85 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt sein. Gegen 21 Uhr endet das Spektakel wieder. Vollständig dunkel wird es allerdings nicht, da Hamburg nicht in der Zone der totalen Sonnenfinsternis liegt.

Ob die Finsternis tatsächlich zu sehen sein wird, hängt natürlich vom Wetter ab. Bei freiem Himmel dürften sich erhöhte Plätze und Aussichtspunkte mit unverstelltem Blick Richtung Westen besonders gut eignen.

Hier haben Hamburger den besten Blick

Altonaer Balkon: Der beliebte Aussichtspunkt über der Elbe bietet einen weiten Blick über den Hafen – und damit gute Voraussetzungen für die Beobachtung.

Dockland: Über die markante Freitreppe gelangen Besucher auf die rund 25 Meter hohe öffentliche Dachterrasse des Bürogebäudes. Von dort reicht der Blick weit über die Elbe.

Stintfang: Der Aussichtspunkt oberhalb der Landungsbrücken ist primär bei Schiffsfans beliebt. Heute dürfte der Blick vieler Besucher allerdings nach oben gehen.

Strandhöft und Himmelsberg: Auch in der HafenCity gibt es gute Beobachtungsorte. Das Strandhöft bietet freie Sicht Richtung Westen. Ähnlich geeignet ist der Himmelsberg am Baakenhafen.

Grüner Bunker auf St. Pauli: Der ehemalige Flakbunker bietet einen Rundumblick über Hamburg. Der öffentliche Bergpfad und die Dachterrasse sind nach derzeitigen Angaben bis 21 Uhr geöffnet – also genau bis zum Ende der Finsternis.

Müllberg Hummelsbüttel: Der rund 80 Meter hohe Aussichtspunkt im Hamburger Norden zählt zu den höchsten frei zugänglichen Erhebungen der Stadt.

Nachtmichel: Auch von der Aussichtsplattform des Michels lässt sich der Himmel über Hamburg beobachten. Der abendliche Besuch kostet für Erwachsene 12,90 Euro.

Planetarium überträgt totale Finsternis aus Spanien

Das Hamburger Planetarium veranstaltet heute außerdem eine „Lange Nacht der Astronomie“. Bereits tagsüber sind Vorträge und Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene geplant. Ab 19.45 Uhr soll die Sonnenfinsternis live aus Spanien übertragen werden. Anders als in Hamburg wird dort in einigen Regionen eine totale Sonnenfinsternis zu sehen sein. Die Veranstaltungen im Planetarium sind kostenpflichtig.

Nach dem Ende der Finsternis könnte sich der Blick in den Himmel weiter lohnen: In der Nacht zum 13. August erreicht der Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen Höhepunkt. Bei klarem Himmel sollen die Sternschnuppen auch in Norddeutschland zu beobachten sein.

Bloß nicht ohne Schutzbrille hinsehen

Wichtig: Niemand sollte ungeschützt direkt in die Sonne blicken. Nach Angaben des Planetariums sind spezielle Sonnenfinsternis-Brillen oder Teleskope mit geeigneten Sonnenfiltern notwendig. Gewöhnliche Sonnenbrillen reichen nicht aus und schützen die Augen nicht vor der intensiven Strahlung. Die letzte partielle Sonnenfinsternis war in Hamburg im März 2025 zu beobachten.

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