Teure Flüchtlings-Unterbringung in Hotels: So viel kostet jeder Platz im Monat
Die Hamburger Flüchtlingsunterkünfte sind weiterhin stark ausgelastet: Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat die Stadt aufgestockt und auch Hotels zur Unterbringung Geflüchteter gemietet. Langfristig will die Sozialbehörde aber wieder auf reguläre Unterkünfte setzen – auch, weil die Unterbringung in Hotels etwa doppelt so teuer ist. Die MOPO hat nachgefragt, wie sich die Zahlen entwickelt haben, wie hoch die Kosten sind und woher die Menschen kommen, die in den Hotels leben.
62 Hotels und Hostels hatte die Stadt Ende vergangenen Jahres angemietet – mit Kapazitäten für bis zu 6629 Menschen. Bei einigen der Häuser sind die Verträge in diesem Jahr ausgelaufen. Zum Stichtag am 30. November dieses Jahres gab es noch 52 Standorte. Aktuell sind dort rund 5200 Menschen untergebracht. Etwa 90 Prozent von ihnen kommen aus der Ukraine, weitere aus Afghanistan, Iran und Syrien.
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