So viel weniger Wohnung gibt es in Hamburg für 1000 Euro kalt

Wohnungen in Hamburg
Ein Mehrparteienhaus in Hamburg (Symbolbild)

Wohnen wird immer enger: Für 1000 Euro Kaltmiete bekommen Hamburger heute deutlich weniger Platz als noch vor wenigen Jahren.

Laut einer Analyse des Immobilienportals „Immowelt“ ist die leistbare Wohnfläche in Hamburg seit März 2022 spürbar geschrumpft. Während man vor vier Jahren für dieses Budget noch 87 Quadratmeter bekam, waren es im März 2026 nur noch 75 Quadratmeter – ein Minus von 12 Quadratmetern oder knapp 14 Prozent.

immowelt analyse
Veränderung der leistbaren Wohnfläche mit einem Budget von 1.000 Euro für die Kaltmiete in den fünf größten deutschen Städten

Damit liegt Hamburg im bundesweiten Trend: In 60 von 80 untersuchten Großstädten ist die Wohnfläche für das gleiche Budget um mindestens zehn Prozent zurückgegangen. Besonders drastisch ist die Entwicklung zwar in Berlin (–16 Quadratmeter), doch auch in der Hansestadt macht sich der Rückgang deutlich bemerkbar.

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Als Gründe nennen Experten vor allem einen Mix aus steigenden Baukosten, weniger Neubau, hohen Zinsen und wachsender Nachfrage auf dem Mietmarkt. Für viele Haushalte wird Wohnen damit zunehmend zur Belastung – 1000 Euro Kaltmiete entsprechen bereits etwa einem Drittel des durchschnittlichen Nettoeinkommens in Deutschland. (dpa/rei)