So spektakulär haben Sie noch nie in Hamburg Kaffee getrunken
Nicht nur in der Natur steht im Frühling alles auf Neubeginn, auch in der Gastroszene starten einige Newcomer jetzt durch. Die MOPO stellt einige Restaurant- und Café-Neueröffnungen in Hamburg vor, die nicht nur im Frühling einen Besuch lohnen. Darunter einen Ort, an dem man mit Wahnsinns-Ausblick Kaffee trinken kann – und ein Lokal mit höchst ungewöhnlicher Fusionküche.
Café unter der Glaskuppel
Ohne Reservierung läuft im „Café Elbwarte“ (Foto oben) nichts. Kaffee und Kuchen unter der Glaskuppel des Augustinums, mit 360-Grad-Hafenblick im 13. Stock, das ist schon etwas Besonderes. Normalerweise haben nur Bewohner und deren Besucher in der Seniorenresidenz Augustinum Zutritt. Jetzt ist aber das Café auf dem Dach an einigen Nachmittagen auch für Gäste von außerhalb geöffnet. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann den Ausblick beim Kaffeetrinken in aller Ruhe genießen.
„Café Elbwarte“, Neumühlen 37, Altona, Mi bis Sa 15 bis 18 Uhr, Reservierungen: (040) 39194-999 (Mo. bis So. 9 bis 12 Uhr) oder ham.restaurant@augustinum.de
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Mega, die Pizza!
Riesen-Pizzen sind die Spezialität der „L‘Osteria“. Die fünfte Filiale von Dirk Block hat gerade in der Marzipanfabrik in Othmarschen eröffnet. Gäste müssen die neue „L‘Osteria“ nicht lange suchen. Immer dem Schornstein nach, der noch an die einst größte Marzipanfabrik Deutschlands erinnert. Statt in zugigen Fabrikhallen sitzt man nun im Wintergarten oder im stilvoll umgebauten Gastraum auf zwei Etagen mit Blick in die offene Küche.
„L‘Osteria“, Friesenweg 16, Othmarschen, Mo bis Do 11.30 bis 22 30, Fr/So 11.30 bis 0 Uhr, So 12 bis 22.30 Uhr
Sizilien in Harburg
Essen wie in Sizilien – italienische Gastfreundschaft inklusive: Sandro Battaglia kocht in seinem neu eröffneten Restaurant „Il Vicolo“ in Harburg nach Familienrezepten aus seiner Heimat. Der Name des Restaurants bedeutet „Gasse“ – und nichts anderes als eine (besonders sehenswerte) Gasse ist die Lämmertwiete ja auch.
„Il Vicolo“, Lämmertwiete 12, Harburg, tägl. 15 bis 22 Uhr
Polen trifft auf Jamaika
Ungewöhnliche Kombination, ungewöhnlich gut: Mateusz A. Żurek und Jahmarley Grant haben im ehemaligen „Santé“ das „Criss Studio“ mit jamaikanisch-polnischer Fusionsküche eröffnet. Da kommt zum Beispiel das jamaikanische Fisch-Gericht Escovitch oder das polnische Schweinekotelett Schabowy auf den Teller. In Lissabon hatte das Konzept des Duos bereits großen Erfolg. Das Experiment scheint auch in Hamburg gut zu funktionieren.
„Criss Studio“, Moorkamp 6, Eimsbüttel, Do bis Sa 18.30 bis 22.30 Uhr
Café-Traum in Eilbek
Gut frühstücken oder ein Stück hausgemachte Torte (Tipp: die Rübli-Torte mit Walnüssen!) probieren – bislang war die Auswahl in Wandsbek dafür nicht besonders groß. Jetzt schließt Johanna Gaede mit dem „Freda“ diese Lücke. Das Café mit den bunten Lampen ist schnell zum beliebten Treffpunkt zwischen Eilbek und Wandsbek geworden. Eine zweite „Freda“-Filiale gibt es in der Theodorstraße in Bahrenfeld.
„Café Freda“, Wandsbeker Chaussee 3, Eilbek, Mo bis So 10 bis 17 Uhr, Di geschlossen
Back-Show in der Neustadt
Rosinenbrötchen, Brioche, Törtchen und Pralinen – Gäste im Heferl können die hochwertigen und kunstvollen Backwaren nicht nur kaufen, sondern auch zuschauen, wie sie entstehen. Die sympathische Konditormeisterin Diana Egner kommt ursprünglich aus München und hat ein sehenswertes Café mit Backstube eröffnet – unbedingt vorbeischauen!
„Heferl“, Alter Steinweg 11, Neustadt, Di bis Fr 8 bis 17 Uhr, Sa/So 9 bis 17 Uhr