So einfach tauschen Sie tierisches Essen aus
Nun ist er um – der Veganuary 2026, der Januar, in dem pflanzliches Essen in Supermärkten und Restaurants besonders beworben wird. Doch wie klappt der dauerhafte Umstieg vom Fleisch zur Pflanze? Für alle, die nicht Gras und Steine essen wollen, gibt’s die Einsteiger-Tipps, wie man tierische Produkte einfach austauscht.
Butter: Klar, da nimmt man Margarine. Aber Vorsicht, nicht alle Sorten sind vegan. Es gibt aber gute Alternativen, die es auf dem Brötchen oder beim Kochen mit Butter aufnehmen können – so Eleplant oder das Streichfett von Naturli.
Vegane Wurst: Starten Sie Ihre Probier-Challenge
Aufschnitt: Ob nach Salami-Art oder pflanzliche Mortadella, kräftig oder eher gemäßigt gewürzt – es gibt so viele Sorten, starten Sie Ihre Probier-Challenge. Ich empfehle Ihnen Billie Green oder den Landschinken von Lekka (nur bei Rewe). Wenn Sie ’ne ganze Salami suchen, finden Sie die bei Herbasch (Versand). Und wenn Sie erst mal nur einzelne Scheiben testen wollen, gibt’s die an der Frische-Theke der „Veganen Fleischerei“ (Eppendorfer Weg 195).
Mett: Die vegane Variante zaubert man aus Reiswaffeln, Tomatenmark und ein paar Gewürzen. Ja, das funktioniert wirklich und ist lecker – ich war auch erst skeptisch. Rezept unter: www.zuckerjagdwurst.com/de. Und für Zubereitungs-Muffel gibt es Mett von Rügenwalder Mühle – Pfeffer und Zwiebeln drauf, fertig.
Fleisch: Wer kein Fertigprodukt will, greift zu Seitan (Weizeneiweiß, super für Gulasch), Tofu oder Tempeh. Schnitzel, Steaks, Bratwurst – alles gibt es inzwischen pflanzlich. Probieren Sie mal Planted, The Green Mountain (Rewe, Edeka) oder Redefine Meat (TK bei Rewe).
Ich bevorzuge Hafermilch im Kaffee
Milch: Die Regale sind voll – Sie haben die Wahl. Im Kaffee bevorzuge ich Hafermilch von Mølk, da muss die Kaffeebohne nicht gegen den Milchgeschmack ankämpfen. Für Püree die Kartoffelmilch von DUG.
Sahne: Zum Kochen gibt es diverse Sorten, zum Aufschlagen für Desserts oder Kuchen schon weniger. Wer Zugang zum Großhandel hat, packt Flora Plant ein – aber es gibt auch Alternativen im Supermarkt.
Rührei: Natur- oder Räuchertofu in die Pfanne bröseln und scharf anbraten. Etwas Kochsahne dazu und Kurkuma für die gelbe Farbe. Schnittlauch und Kala Namak obendrauf – das ist Schwefelsalz und sorgt für den Eigeschmack.
Käse: Wenn früher tierischer junger Gouda Ihr Lieblingskäse war, könnten Sie fündig werden. Wer aber im Käseladen geschmacklich intensiven Scheibenkäse gekauft hat, wird enttäuscht sein – es gibt nichts Entsprechendes aus Pflanzen. Ganz anders bei Frischkäse oder Camembert. Rewe hat pflanzlichen Mozzarella und Brie vom Hamburger Startup Vanozza – Gründer Nico Hansen hat gerade vegane Pizza für die MOPO getestet. Und den besten Camembert gibt es aus Cashew bei Veeze (Versand) – die Handarbeit hat leider ihren Preis (150 g ca. 10 Euro). Und für Parmesan Hefeflocken, Cashew, Meersalz und Knoblauchpulver einfach in den Mixer geben – das ist alles.
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Fisch: Ich habe noch nichts Pflanzliches gefunden, was lecker nach Fisch schmeckt. Außer geräucherter Karottenlachs. Rezept mit Algen und Flüssigrauch von Foodbloggerin Bianca Zapatka.
Honig: Agavendicksaft, Ahornsirup oder die Wonig-Sorten von Vegablum (Versand).