DITIB Bergedorf

Zwei der umstrittenen Redner, die in Bergedorf auftreten sollten. Mit solchen Plakaten wurde für die Jubiläumsveranstaltung der Ditib Bergedorf geworben. Foto: hfr

paidSkandal um türkische DITIB-Gemeinde: Umstrittene Prediger als Ehrengäste eingeladen

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Aus einer Jubiläumsfeier droht ein hochpolitischer Streitfall zu werden – und das, lange bevor auf dem Frascatiplatz überhaupt die ersten Stände aufgebaut sind. Die DITIB-Gemeinde Bergedorf will dort vom 14. bis 17. Mai ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Geplant sind religiöse Vorträge, ein Kulturprogramm, Comedy und türkische Küche. Doch auf der Gästeliste stehen ausgerechnet zwei türkische Prediger, denen antisemitische Äußerungen und die Verherrlichung von Terrororganisationen in sozialen Netzwerken zugeschrieben werden.

Im Zentrum der Debatte stehen Bünyamin Topçuoğlu und Mustafa Özcan Güneşdoğdu. Die Hamburger FDP-Politikerin und Antisemitismus-Expertin Karoline Preisler machte auf X auf zweifelhafte Social-Media-Beiträge der beiden aufmerksam. Auch der Journalist Eren Güvercin, ein bekannter Kritiker des politischen Islam in Deutschland, veröffentlichte in sozialen Netzwerken Beispiele für Posts der beiden, die aus seiner Sicht auf Terrorverherrlichung und antisemitische Rhetorik hindeuten.

DITIB Hamburg: Kritik an Ehrengästen in Bergedorf

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