Sex auf Spielplatz, Lärm, ständig Feuer: Anwohner beklagen Zustände an Wohnunterkunft
Rund 1000 Menschen leben in der Unterkunft am Überseering (Winterhude), überwiegend Geflüchtete aus der Ukraine. Sie sind aus ihrer Heimat vor dem Krieg geflohen. Hier müssen sie zwar keine Angst mehr vor Drohnen und Bombeneinschlägen haben. Dafür ist die Gefahr, Opfer eines Feuers zu werden, allgegenwärtig: Fast dreimal pro Woche rückt die Feuerwehr im Schnitt an, um Flammen zu löschen. Insgesamt 141 Einsätze in einem Jahr. „Ich habe Angst um meine Kinder“, klagt eine Bewohnerin. Aber auch die Polizei ist hier Stammgast, weil es immer wieder zu Straftaten kommt. Was ist da los?
Es ist 10.30 Uhr am Montagmorgen, als der MOPO-Reporter vor dem Gebäude auf Mikael (21) trifft. Der junge Mann hat eine Dose Bier in der Hand und ist sichtbar alkoholisiert. „Ja, letzte Nacht hatte es wieder gebrannt. Gleich zweimal“, sagt der 21-Jährige mit schwerer Zunge. Er und mehr als 150 Bewohner mussten mitten in der Nacht das Gebäude verlassen. Nicht der erste Brand in der ehemaligen Postbank-Zentrale, die MOPO hat bereits mehrfach über Einsätze dort berichtet.
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