Enno Simonis, Geschäftsführer der Otto Dörner Gruppe, ist verunglückt.

Enno Simonis, Geschäftsführer der Otto Dörner Gruppe, ist verunglückt. Foto: Otto Dörner

Schock für Hamburger Traditionsfirma: CEO stirbt bei Skiunfall

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Trauer bei einem der bekanntesten Entsorgungsunternehmen Hamburgs: Die Otto Dörner Gruppe hat den Tod ihres langjährigen Geschäftsführers Enno Simonis bekanntgegeben. Der Manager kam vergangene Woche bei einem Skiunfall in Kanada ums Leben.

Als Geschäftsführer hatte Enno Simonis das Unternehmen über mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Unter seiner Führung entwickelte sich die Gruppe strategisch weiter und richtete sich auf Zukunftsthemen aus. Innerhalb des Unternehmens galt er als prägende Persönlichkeit, die für Innovationsbereitschaft und Verlässlichkeit stand.

Dörner: Habe auch einen Freund verloren

Neben seiner Rolle als Manager wird Simonis in der Mitteilung auch als nahbarer Mensch beschrieben, der großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden und Partnern gelegt habe. Seine Haltung habe die Unternehmenskultur nachhaltig beeinflusst.

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Der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Dörner würdigte den Verstorbenen mit emotionalen Worten:
„Vergangene Woche haben wir nicht nur unseren CEO, sondern einen außergewöhnlichen Menschen und Freund verloren. Simonis’ Engagement, seine Klarheit und seine Menschlichkeit haben unser Unternehmen über Jahrzehnte getragen.“

Unfalltod stellt Unternehmen auf die Probe

Das Unternehmen sprach der Familie und den Angehörigen sein Mitgefühl aus und kündigte an, das Lebenswerk Simonis‘ in seinem Sinne weiterzuführen. Wer den langjährigen Geschäftsführer ersetzen wird, steht noch nicht fest.

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