Obdachloser Mensch Schlafen Schnee Winter

Ein obdachloser Mensch schläft im Eingang eines Kaufhauses (Archivbild). Foto: picture alliance/dpa/Christian Charisius

Schnee und Frost: Diakonie fordert ganztägige Öffnung des Winternotprogramms

kommentar icon
arrow down

Die aktuelle Wetterlage in Hamburg bedeutet für obdachlose Menschen Lebensgefahr: Die Diakonie macht in einer Meldung auf das Winternotprogramm aufmerksam und bittet alle Hamburgerinnen und Hamburger um erhöhte Wachsamkeit.

Passanten sollten Betroffene ansprechen und nach ihrem Wohlbefinden fragen. Bei Anzeichen akuter gesundheitlicher Gefahren solle man umgehend den Rettungsdienst unter 112 verständigen.

Viele der rund 3800 obdachlosen Hamburgerinnen und Hamburger leiden unter Vorerkrankungen, weshalb der Aufenthalt im Freien bei diesen niedrigen Temperaturen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Schon eine einfache Virusinfektion führt häufig zu schweren Komplikationen.

Das könnte Sie auch interessieren: Toter an der Lombardsbrücke: 59-Jähriger war engagiert beim Hamburger Gabenzaun

Die Öffnungszeiten des Winternotprogramms sind aktuell von 15 bis 11.30 Uhr erweitert. Die Diakonie begrüßt diese Ausweitung, fordert in ihrer Meldung jedoch die ganztägige Öffnung der Unterkünfte: „Derzeit müssen die Betroffenen die Räumlichkeiten trotz Nässe und Kälte für mehrere Stunden am Tag verlassen.“

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test