Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung räumt im Januar an den Landungsbrücken am Hafen.

Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung räumt im Januar an den Landungsbrücken am Hafen. Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

Schnee in Hamburg: Winterdienst wieder im Volleinsatz

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Es hat erneut geschneit in Hamburg – und wieder ist die Stadtreinigung im Volleinsatz. 728 Einsatzkräfte des Winterdiensts sind mit mehr als 360 Fahrzeugen in der Stadt unterwegs, um wichtige Hauptstraßen, Bus-Strecken und ausgewählte Radwege zu räumen und zu streuen, teilte die Stadtreinigung am frühen Freitagmorgen mit.

Nebenstraßen werden nicht geräumt. Der Schneefall soll am Freitag noch bis in den späten Vormittag andauern. Die Stadtreinigung bittet alle Verkehrsteilnehmer um Vorsicht, weil es weiterhin glatt sein kann.

Schnee in Hamburg: Anwohner müssen die Gehwege räumen

Zur Erinnerung: Für viele Gehwege sind die Anlieger verantwortlich. Die Stadtreinigung appelliert an die Hamburger, diese Verantwortung ernst zu nehmen. Auf den spiegelglatten Eispanzern, die es derzeit stellenweise in Hamburg gibt, kann es gefährlich werden. Gehwege vor den Grundstücken müssen an Werktagen bis 8.30 Uhr geräumt sein – mindestens 1 Meter breit.

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Viel mehr Schnee wird es am Freitag nicht geben, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das Schneegebiet ziehe langsam nordwärts. „Da sind nun die letzten Nachwehen unterwegs. Aber der Streifen zieht Richtung Nordosten ab.” Ab dem Nachmittag könne es an der Ostseeküste allerdings noch einmal ein bisschen länger schneien. Ansonsten gibt es im Norden eher trübes Wetter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Deutlich frostiger soll es von Sonntag an werden.

Nebel und Glätte: Das Wetter in Deutschland

Auch in anderen Teilen Deutschlands ist es auf den Straßen und Wegen weiterhin glatt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist es im Süden und der Mitte außerdem neblig. Im Süden und in der Mitte sind einzelne Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 Metern möglich. Die Höchsttemperaturen im Norden, Osten und Nordbayern liegen bei minus drei bis plus ein Grad. Im Westen und Südwesten wird es mit plus zwei bis sieben Grad etwas wärmer.

In der kommenden Nacht könnte es auf den Straßen im Süden, Südwesten und den Mittelgebirgen erneut rutschig sein – teils durch überfrierende Nässe oder geringen Schneefall. Stellenweise sei gefrierender Regen und Glatteis möglich. (dpa/nf)

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