Schlechte Nachrichten: Freihafenelbbrücke bleibt nach Unfall weiterhin gesperrt
Einen Monat ist es her, dass ein Binnenschiff mitsamt Containern gegen die Hamburger Freihafenelbbrücke krachte. Seitdem ist sie komplett gesperrt. Am Sonntag sollte die Brücke eigentlich wieder für Fußgänger, Auto- und Radfahrer geöffnet werden – doch daraus wird erstmal nichts.
Denn: Die Ergebnisse der Schadensermittlung „liegen derzeit noch nicht final vor“, sagt ein Sprecher der zuständigen Hafenbehörde HPA. Diese werde nicht vor Ende des Jahres erwartet. Bis klar ist, wie es weitergeht, bleibe die Brücke aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Freihafenelbbrücke bleibt gesperrt
Am 28. Oktober hatte ein Binnenmotorschiff die Brücke gerammt und das Bauwerk mit den prägnanten, stählernen Fachwerkbögen beschädigt. Das Schiff hatte laut Polizei Container geladen, die gegen die Brücke stießen. Die Ladung wurde ebenfalls beschädigt, Verletzte gab es nicht.

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Der Kapitän habe in Richtung des Peutehafens fahren wollen, der stromaufwärts hinter der Brücke liegt. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der 35-Jährige unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden habe, hieß es damals.
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Die fast 100 Jahre alte Freihafenelbbrücke wurde ursprünglich gebaut, um im damaligen Freihafen eine eigene Elbquerung zu schaffen. Inzwischen ist sie stark sanierungsbedürftig, eine Grundinstandsetzung wurde allerdings verschoben. Im Jahr 2022 war die Brücke schon einmal bei einem Schiffsunfall beschädigt worden. Damals hatte ein betrunkener Kapitän das Bauwerk mit seinem Baggerschiff gerammt – die anschließenden Bauarbeiten dauerten vier Monate.
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