Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf.

Frachtschiffe nahe der Straße von Hormus: Nach Angriffen in der Region prüfen Reedereien wie Hapag-Lloyd ihre Routen und planen derzeit nur noch „von Tag zu Tag“. Foto: picture alliance/dpa/AP | Altaf Qadri

Hapag-Lloyd zu seiner Flotte in der Straße von Hormus: „Ein Schiff hat es geschafft“

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Wann genau das Containerschiff die gefährliche Straße von Hormus durchfahren hat, will die Hamburger Reederei nicht sagen. Am 7. April steckte es dem Konzern zufolge noch im Golf fest.

Ein Containerschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd hat den Persischen Golf durch die Straße von Hormus verlassen. „Ein Schiff hat es geschafft“, sagte eine Sprecherin von Deutschlands größter Containerreederei. Die „Tema Express“ befindet sich nach Trackingdaten im Golf von Oman und liegt nördlich der omanischen Küste. Zuerst hatten mehrere Medien berichtet. 

Angaben zum Zeitpunkt der Durchfahrt machte die Konzernsprecherin auf Nachfrage nicht. Sie verwies auf Sicherheitsgründe. Vier Containerschiffe der Hamburger Reederei sitzen demnach noch im Golf fest. Ursprünglich waren es sechs. Im Fall eines Schiffs sei der sogenannte Chartervertrag ausgelaufen. 

Laut der Firmenwebsite lag die „Tema Express“ am 7. April noch im Golf. Das Schiff muss die Meerenge demnach im April durchfahren haben. 


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Straße von Hormus nicht gefahrenfrei befahrbar

Der Firmenchef Hapag-Lloyds, Rolf Habben Jansen, hatte erst am Donnerstagabend gesagt, es gebe keine Möglichkeit einer Durchfahrt durch die Straße von Hormus, und man warte auf eine Gelegenheit. Der Sprecherin zufolge traf die Aussage Jansens zu, und sie hat weiterhin Bestand. 

Mitte April hatten zwei Kreuzfahrtschiffe von Tui Cruises die Straße von Hormus durchquert. Auch einem Kreuzfahrtschiff von MSC Cruises gelang die Passage. 

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Die Straße von Hormus ist nicht gefahrlos befahrbar, weil der Iran seit Ausbruch des Kriegs die Schifffahrt in der Meerenge südlich des Irans bedroht. Der Verkehr ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Das Vorgehen des Irans verstößt nach Ansicht von Experten gegen das internationale Seerecht. Auch die USA blockieren die Meerenge, nach eigenen Angaben aber nur für iranische Schiffe und solche, die iranische Häfen anfahren wollen oder angefahren haben. (dpa)

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