Schärfer gehts nicht: Currywurst für Todesmutige
Ausflug in die Berge, pardon, Hügel gefällig? Da bietet sich Eißendorf im Süden Hamburgs an. Straßennamen wie „In der Schlucht“ oder „Weitblick“ deuten darauf hin, dass es hier nicht besonders flach ist. Neben grünen Hügeln gibt es weitere lohnenswerte Ziele, zum Beispiel einen Imbiss mit der möglicherweise schärfsten Currywurst Deutschlands – nur für gut trainierte Esser zu empfehlen.
Campus und Kunst
Die Technische Universität Hamburg, TUHH, liegt genau genommen noch in Harburg. Der Campus ist schön grün – und das Wandbild am Audimax, das bestens zu den Studiengängen wie Elektrotechnik, Maschinenbau, Computerscience oder Technomathematik passt, lohnt eine längere Betrachtung. Von hier ist es auch nicht weit zum neuen Café „Sweet & Salt“ im frisch renovierten Pavillon am See an der Buxtehuder Straße 35a.
Schöner wohnen in Eißendorf
Am Lichtenauer Weg entstehen 216 neue Wohnungen. Der Stadtteil scheint vor allem bei jungen Familien beliebt zu sein. Auf dem großen Spielplatz am Hirschfeldplatz treffen sich Eltern mit Kindern. Gebaut wird auch an weiteren Straßen. Die neuen Wohnungen in den „Gartenhöfen“ sind dagegen schon länger bezugsfertig.
Kirche mit Aussicht
Malerisch auf einem Hügel liegt die Lutherkirche, die im Jahr 1906 erbaut wurde und eine von zwei Kirchen im Stadtteil ist. Der Straßenname „Kirchenhang“ passt also perfekt.
Das könnte Sie auch interessieren: Diese Kirchen werden neu genutzt – und sind wieder gut besucht
Rekord-Currywurst
Schon 12 Uhr? Dann nichts wie hin zur Bremer Straße 239. Die legendäre „Bruzzelhütte“ ist immer gut besucht. Der Imbiss mit der nach eigener Aussage „wahrscheinlich schärfsten Currywurst Deutschlands“ lädt zum Testen der Schärfeskala ein, die von Milchbrötchen (1000 Scoville) über Kreislaufbeschleuniger (20.000 Scoville) bis zu Endstation (16 Millionen Scoville, nur für trainierte Esser) reicht. Zum Vergleich: Tabasco hat 3500 Scoville.
Am Wasser entlang
Ein knapp zwei Kilometer langer Spazierweg führt durch das Göhlbachtal, einen Grünzug, geprägt von hügeliger Wiesenlandschaft. Mehrere Holzbrücken überspannen den in den wärmeren Monaten oft ausgetrockneten Bach. Die kunstvoll gestalteten Eingänge der Backsteinhäuser an der Hastedtstraße aus den 1920er-Jahren sind mit Figuren des Künstlers Richard Kuöhl geschmückt. In der ehemaligen Harburger Feuerwache ist die Verwaltung des Niels-Stensen-Gymnasiums untergebracht.
Café Beerental
Nach scharf kommt süß: Von mittwochs bis sonntags ist das „Café Beerental“ im Beerentalweg 46 ein beliebtes Ziel. Für die besten Torten weit und breit lohnt es sich, kurz zu warten, denn Nicole Günther und ihre Tochter Felina beraten und empfehlen gern. Cheesecake, Kirsch-Eierlikörtorte oder glutenfreie Himbeer-Buchweizentorte – was darf es sein?