Bekannter Drogerie-Riese will beim Elbtower einsteigen
Der Gründer der Drogeriemarktkette Rossmann, Dirk Roßmann, will offenbar in das Elbtower-Konsortium einsteigen. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Bundeskartellamts hervor. Neben Roßmann sind noch weitere bekannte Partner mit an Bord.
Gemeinsam wollen sich die „Rossmann HafenCity GmbH“, die „Signal Iduna Hamburg Elbbrücken Beteiligungs GmbH“, die „Kühne Immobilia GmbH“, die „Adolf Lupp GmbH + Co KG“ und die „BDT Service2 GmbH“ zu einem Konsortium zusammentun. Nach Informationen des „Abendblatts“, welches zuerst berichtete, wollen sie damit den Weiterbau des Elbtowers finanzieren.
Öffentlich einsehbar ist auf der Webseite des Kartellamts zumindest, dass die Firmen am 15. Dezember die Absicht angemeldet haben, ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen. Die BDT Service2, ist dem Immobilieninvestor Dieter Becken zuzurechnen, der seit Dezember 2024 alleiniger Verhandlungspartner des Insolvenzverwalters des Elbtowers ist.
Elbtower: Rossmann will einsteigen
Dass Milliardär Klaus-Michael Kühne Interesse am Elbtower hat, war ebenfalls bekannt. Er hatte schon investieren wollen, als die Firma Signa und damit René Benko noch für den Elbtower zuständig war. Das Bauunternehmen „Lupp“ war Generalunternehmer für den Rohbau des Elbtowers, bis vom Bauherren Signa kein Geld mehr floss. Der Versicherer Signal Iduna hat ebenfalls großes Interesse am Bau des Hochhauses und war schon zuvor ein wichtiger Geldgeber.
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Nun überprüft das Kartellamt, ob die fünf Firmen fusionieren dürfen. Dies ist bei finanzstarken Partnern dieser Größe obligatorisch, um zu verhindern, dass Monopole oder marktbeherrschende Stellungen entstehen. (mp)
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