„Flexible Lernlandschaften“ soll die Campusschule Schnelsen bieten.

„Flexible Lernlandschaften“ soll die Campusschule Schnelsen bieten. Foto: SBH Hamburg

Riesiges Neubauprojekt: Ist das Hamburgs neue Super-Schule?

kommentar icon
arrow down

Flexible „Lernlandschaften“, eine Waschstraße für die Hände, moderne Sportanlagen und nachhaltige Architektur: Mit der neuen Campusschule in Schnelsen verspricht die Hamburger Schulbehörde Großes. Die MOPO stellt das 80-Millionen-Euro-Projekt vor.


Zusammenfassung:

  • Die neue Campusschule in Schnelsen vereint auf 2,7 Hektar Stadtteilschule und Gymnasium.
  • Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen und vor Sommer 2028/2029 abgeschlossen werden. Kosten: 81 Millionen Euro.
  • Offene Lernlandschaften, moderne Sportanlagen und nachhaltige Architektur sollen eine optimale Lernumgebung erzeugen.

Auf dem 2,7 Hektar großen Grundstück Holsteiner Chaussee 345 entstehen eine vierzügige Stadtteilschule und ein dreizügiges Gymnasium. Die Fläche umfasst etwa 15.000 Quadratmeter. Neben Unterrichtsflächen sind eine Freilufthalle, eine Dreifeld-Halle und eine Gymnastikhalle geplant.

Die Campusschule Schnelsen an der Holsteiner Chaussee soll große Freiflächen mit zahlreichen Sportmöglichkeiten bieten. SBH Hamburg
Die Campusschule Schnelsen an der Holsteiner Chaussee soll große Freiflächen mit zahlreichen Sportmöglichkeiten bieten.
Die Campusschule Schnelsen an der Holsteiner Chaussee soll große Freiflächen mit zahlreichen Sportmöglichkeiten bieten.

2027 sollen die Bauarbeiten beginnen, vor dem Sommer 2028/2029 soll die Campusschule fertig sein. Die Stadt investiert rund 81 Millionen Euro. „Offene Lernlandschaften, multifunktionale Fachräume und großzügige Außenanlagen bieten beste Voraussetzungen für projektorientiertes und selbst gesteuertes Lernen“, so Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD).

Campusschule: Freianlagen für Sport und Naturerfahrungen

Auf den barrierefreien Freianlagen sollen die Schüler Sport treiben und Naturerfahrungen machen. Neue Rad- und Fußwege sollen die Schule an das Quartier anbinden, um die „Integration in die Nachbarschaft“ zu fördern. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hofft, dass der Schul-Campus damit ein Treffpunkt für das Viertel wird.

Das könnte Sie auch interessieren: Diese Hamburger Schulen bekommen bald mehr Lehrkräfte – und diese weniger

Die Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise werden Dächer mit Photovoltaikanlagen und Begrünung bekommen. Für die Händehygiene in der Mensa soll eine „Waschstraße“ sorgen. Außerdem ist ein Schulcafé geplant. Für den Schul- und Vereinssport bekommt die Dreifeld-Sporthalle eine Klapptribüne für bis zu 199 Zuschauer.

Von einem „Meilenstein für den Schulbau in Hamburg“ spricht Mandy Herrmann von der Bauherrin SBH Schulbau Hamburg. „Das Besondere: Die Planung ist reproduzierbar und kann auf weitere Standorte übertragen werden.“ (tst)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test