Ein Erntehelfer im Alten Land (Symbolbild)

Ein Erntehelfer im Alten Land (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Daniel Reinhardt

Rekordernte im Alten Land: So viele Äpfel gab es noch nie!

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Hamburgs Apfelbauern jubeln: 2025 war ein echtes Superjahr für Obst aus dem Norden! Vor allem im Alten Land klingeln noch immer die Kassen – so viele Äpfel wie in diesem Jahr wurden hier noch nie geerntet.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden deutschlandweit rund 1,14 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. Das sind satte 30 Prozent mehr als im Vorjahr und deutlich mehr als zunächst erwartet. Damit liegt die Apfelernte 17 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Äpfel: Hamburg und Niedersachsen brechen alle Rekorde

Besonders gut lief es im Norden: Hamburg kommt auf rund 65.400 Tonnen Äpfel – ein Plus von mehr als 34 Prozent im Vergleich zum Zehn-Jahres-Durchschnitt. Niedersachsen, zu dem das Alte Land gehört, legte sogar noch einen drauf: 374.000 Tonnen – so viel wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.



Zusammen mit Baden-Württemberg stammen fast drei Viertel aller deutschen Äpfel aus diesen drei Bundesländern. Kein Wunder also, dass das Alte Land weiterhin als Apfelhochburg Deutschlands gilt.

Die meisten Äpfel landen direkt im Einkaufskorb

Der Großteil der Ernte geht direkt in den Verkauf: Mehr als 75 Prozent der Äpfel sind als knackiges Tafelobst für Supermärkte und Wochenmärkte vorgesehen. Rund ein Viertel wird weiterverarbeitet – etwa zu Saft, Apfelwein oder Konserven. Im Schnitt ernteten die Betriebe 34,8 Tonnen Äpfel pro Hektar – ein starkes Ergebnis.

Doch nicht nur Äpfel sorgen für gute Laune bei den Obstbauern: Auch die Pflaumen- und Zwetschenernte fiel mit 51.300 Tonnen deutlich besser aus als im Vorjahr. Das entspricht ebenfalls einem Plus von rund 17 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt.

Äpfel bleiben das wichtigste Obst

Von insgesamt 1,28 Millionen Tonnen Baumobst, die 2025 in Deutschland geerntet wurden, entfallen fast 90 Prozent auf Äpfel. Pflaumen, Birnen und Kirschen folgen mit deutlichem Abstand.

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Für Verbraucher heißt das: gute Qualität, volle Regale – und hoffentlich stabile Preise. Für Hamburgs Apfelbauern ist 2025 schon jetzt ein Jahr, das in Erinnerung bleiben wird. (mp)

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