„PRÜF“-Demo gegen Rechts

Am Samstag fand auf dem Stephansplatz die zweite „PRÜF“-Demo statt. Foto: Gregor Fischer/dpa 

„Prüf”-Demo mit „Kettcar“-Gratiskonzert in der Hamburger City

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Tausende zogen am Samstag durch Hamburgs Innenstadt – mit dabei: Satiriker Semsrott und die Band „Kettcar”. Es geht um die Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht – ohne dass die AfD ausdrücklich erwähnt wird.

„Better PRÜF than Sorry” oder „Wir haben keine Prüfungsangst” war auf Schildern zu lesen. Nach Angaben einer Sprecherin der Initiative nahm auch der Satiriker und frühere EU-Abgeordnete Nico Semsrott an der Demonstration in Hamburg teil. „Ich verstehe nicht, warum Hamburg sich noch nicht für die Prüfung ausgesprochen hat. Selbst Berlin zeigt sich dafür ja jetzt offen”, hatte er im Vorfeld erklärt.

„Prüf”-Demo: „Kettcar” gibt Gratiskonzert

Auf der Auftaktkundgebung spielte die Hamburger Band „Kettcar”. Die Veranstalter sprachen von 5.700 Teilnehmenden, die Polizei zählte nach eigenen Angaben rund 4.500 Demonstranten und sprach von einem friedlichen Verlauf.

Sänger Marcus Wiebusch steht mit seiner Band „Kettcar“ während der zweiten „Prüf“-Demo auf der Bühne am Stephansplatz. Gregor Fischer/dpa 
Sänger Marcus Wiebusch
Sänger Marcus Wiebusch steht mit seiner Band „Kettcar“ während der zweiten „Prüf“-Demo auf der Bühne am Stephansplatz.

Zu der Veranstaltung in der Innenstadt hatte die Initiative „Prüf (Prüfung rettet übrigens Freiheit)“ aufgerufen. Die Initiative fordert, dass alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden, vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden.

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Auch in München habe eine Kundgebung der Initiative stattgefunden. Langfristig will die Initiative in allen Landeshauptstädten jeweils am zweiten Samstag im Monat demonstrieren. (dpa/mp)

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