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Ex-Model Jessika Cardinahl: „Vor der Kamera waren Otto und ich ein tolles Liebespaar“

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Früher Ottos Muse, heute erfolgreiche Malerin: Jessika Cardinahl (53).

Foto:

Privat/hfr

Sie dachte, das Model-Casting, zu dem ihre Agentur sie schickte, sei für den „Otto-Versand“: Doch als die 20-jährige Jessika Cardinahl in der Warteschlange mit hübschen Mädels stand, kam Otto Waalkes in den Raum rein, brabbelte los und erzählte von der Idee „Otto – Der Film“ zu drehen. Was ihm noch fehlte: eine süße Frau, in die er sich verlieben könnte.

Jessika Cardinahl bekam prompt die Hauptrolle als „Silvia von Kohlen und Reibach“ und wurde 1985 damit zum Star, in den sich eine ganze Generation junger Männer verknallte. Auch im zweiten Erfolgsstreifen „Der Liebesfilm“ spielte sie mit.

Heute lebt Ottos frühere Muse in Kalifornien. Die inzwischen 53-jährige Dreifachmutter arbeitet als Malerin und Bildhauerin. Ihre Werke sind so kraftvoll und besonders, wie sie es auch als Schauspielerin war.

Am Telefon erzählt die gebürtige Hamburgerin: „Zwischen Otto und mir stimmte sofort die Chemie. Vor der ersten Szene beim Dreh war ich wahnsinnig aufgeregt. Zum Glück kam der Filmkuss erst Wochen später dran. Otto spielte meinen Liebhaber – und mir war gleich klar, wenn ich etwas mache, dann richtig. Es war überhaupt nicht unangenehm, ihn vor laufender Kamera zu küssen. Allerdings waren wir im realen Leben nie ein Paar – unsere Liebe blieb auf der künstlerischen Ebene.“

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1985 kam „Otto – Der Film“ in die Kinos, in dem der Komiker und Jessika Cardinahl ein Liebespaar spielen.

Foto:

dpa

Jessikas Herz schlug privat für einen anderen. Genauer gesagt: für Al Corley („Der Denver-Clan“). Kult-Komiker Otto hatte keine Chance, bei ihr zu landen. Und doch hat er, wie sie sagt, einen festen Platz in ihrem Herzen. Denn sie schrieben gemeinsam nicht nur Filmgeschichte – es entwickelte sich eine Freundschaft, die man als Seelenverwandtschaft bezeichnen kann.

Jessika Cardinahl: „Es war, als würde ich in mein Spiegelbild gucken. Ich habe mich mit meinen künstlerischen Talenten in ihm erkannt. Er ist ein Freigeist, der ja nicht nur als Komiker fantastisch ist, sondern auch als Maler. Einer, der unkonventionell lebt und sich in der Künstler-Szene bewegt, so wie ich es auch tue. Insofern war die Arbeit mit Otto für mich viel mehr: Sie hat mein Leben geprägt und in mir die Kraft und die Freude freigesetzt hat, meine Träume zu leben.“

Über diese Begegnung ist sie bis heute glücklich – und freut sich, dass Waalkes noch immer so aktiv ist. „Happy Birthday! Weiter so, Otto!“