Preise fallen weiter! Das kosten Häuser und Wohnungen in Hamburg wirklich
Rund neun Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr mit Immobilien in Hamburg umgesetzt. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen blieben annähernd gleich. Anders sieht es bei den Bodenrichtwerten für Bauplätze aus.
Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Hamburg sowie für Eigentumswohnungen sind im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich geblieben. So lag der Median bei Ein- und Zweifamilienhäusern – 50 Prozent waren damit teurer und 50 Prozent billiger – bei 565.000 Euro und somit ein Prozent höher als im Jahr zuvor, heißt es im Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte.
Grundlage des Berichts sind tatsächlich bezahlte Preise
Grundlage des Berichts ist den Angaben zufolge eine Auswertung der tatsächlich notariell beurkundeten Kaufverträge und Preise. Bei Eigentumswohnungen sei der durchschnittliche Quadratmeterpreis ebenfalls stabil geblieben. Er sei im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gestiegen. Für eine neu gebaute Wohnung in mittlerer Lage mit Fahrstuhl und Einbauküche wurden demnach pro Quadratmeter rund 8400 Euro bezahlt.
Bei den Bodenrichtwerten für Bauplätze sind die Preise gefallen: Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Immobilienmarktbericht bei Bauplätzen für Einfamilienhäuser eine durchschnittliche Veränderung von minus fünf Prozent. Die Preise für Geschosswohnungs-Bauplätze haben sich um minus vier Prozent verändert.
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Teurer wurden dagegen Mehrfamilienhäuser. Dort betrugen die Preise den Angaben zufolge im Jahresmittel rund 3300 Euro pro Quadratmeter – 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Gutachterausschuss wies jedoch darauf hin, dass es im vergangenen Jahr eine relativ hohe Anzahl an Verkäufen in bevorzugter Lage gegeben habe. Im Mittel sei das 22,1-fache der Jahresnettokaltmiete bezahlt – fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Insgesamt 10.100 Transaktionen – Umsatz rund neun Milliarden Euro
Insgesamt habe es im vergangenen Jahr im Immobilienbereich 10.100 Transaktionen gegeben – elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Geldumsatz stieg dabei um fünf Prozent auf rund neun Milliarden Euro. Bei den Verkäufen entfielen den Angaben zufolge 58 Prozent auf Eigentumswohnungen und Teileigentumseinheiten, 34 Prozent auf bebaute und 6 Prozent auf unbebaute Grundstücke. (dpa/mp)
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