WG-Bewohnerin in Gefahr? SEK stürmt Wohnung in Hamburg
Großeinsatz in Rahlstedt: In einem Wohnhaus an der Von-Suppé-Straße soll am Freitagabend ein Mann seine WG-Mitbewohnerin mit einer Waffe bedroht haben. Zahlreiche Streifenwagen rückten an. Auch das SEK wurde informiert.
Wie ein Sprecher sagte, ging der Notruf um 17.21 Uhr bei der Polizei ein. Neben insgesamt neun Streifenwagen war auch ein Hundeführer am Einsatzort. Da der 33-jährige Beschuldigte den Beamten bereits als psychisch auffällig und somit als unberechenbar bekannt war, wurde das Spezialeinsatzkommando hinzugezogen.
Missverständnis: SEK bringt Nachbar zu Boden
Die SEK-Kräfte stürmten das Wohnhaus und die entsprechende Wohnung, trafen den 33-jährigen Mann aber nicht an. Auch eine mögliche Tatwaffe wurde zunächst nicht gefunden. Eine Suche in Tatortnähe blieb ebenfalls erfolglos.
Unglücklicherweise kam es kurzzeitig zu einem Missverständnis: Ein Nachbar wurde von den SEK-Kräften zu Boden gebracht, als er das Gebäude verließ. In Handschellen erklärte er den Beamten dann, dass er nur rauchen wollte. Er wurde freigelassen, die Handschellen wurden ihm entfernt. Er musste draußen warten, bis der Einsatz beendet war.
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Der Beschuldigte kehrte im Laufe des Abends eigenständig zur Wohnung zurück und wurde dann festgenommen. Er soll eine Schreckschusspistole dabei gehabt haben, die sichergestellt wurde, wie der Polizeisprecher bestätigte. Warum es zwischen ihm und der Frau zum Streit gekommen war, ist unbekannt. Die Kripo ermittelt. (dg/röer)
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