Polizeikontrolle

Die Polizei überprüft die Einhaltung des Waffenverbots am Hauptbahnhof (Archivbild). Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

Kontrolle am Hauptbahnhof: Hunderte Menschen durchsucht – Polizei wird fündig

Bundes- und Landespolizei haben am Hauptbahnhof in St. Georg erneut die Waffenverbotszone kontrolliert. Dabei stellten die Beamten wieder Messer sicher. Zudem stießen sie auf weitere Verdachtsfälle schwerer Straftaten. Drei Männer kamen in Haft.

Mehr als 40 Beamte von Bundes- und Landespolizei waren von 15 bis 23 Uhr im Einsatz und kontrollierten 560 Personen. Dabei stellten sie erneut verbotene Gegenstände sicher – darunter acht Messer und sechs Reizstoffsprühgeräte.

Drogen, Bargeld und Waffen sichergestellt – Verhaftungen

Doch damit nicht genug: Bei den Kontrollen ging den Beamten ein 37-Jähriger ins Netz, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er war wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu 2000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, hatte diese aber nicht bezahlt. Er kam in Untersuchungshaft.

Bei einem weiteren Mann (28) fanden die Beamten neben einem Einhandmesser auch rund 100 Gramm Kokain. Zudem bestand der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Auch er kam in Untersuchungshaft.

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Gesellschaft leistet ihm ein 20-Jähriger: Er war mit einer gefälschten rumänischen ID-Karte angetroffen worden und hatte zudem 5800 Euro Bargeld ungeklärter Herkunft bei sich. Auch er wurde in U-Haft genommen. In allen drei Fällen dauern die Ermittlungen an.

Laut Rüdiger Carstens, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit den Verbundpartnern durchgeführt, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren.

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