Bndesweite aktion für mehr Sicherheit im Verkehr – Innensenator Andy Grote will Zweirad-Nutzer mehr schützen

Innensenator Andy Grote im Gespräch mit zwei Polizistinnen. Foto: Lenthe-Medien

Bundesweite Kontrollen: Hunderte Verkehrssünder in Hamburg erwischt

Polizeidienststellen aller Bundesländer haben am Dienstag eine Aktion zur länderübergreifenden Verkehrssicherheit gestartet. Bundesweit wurden rund 75.000 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest. Auch Hamburg beteiligte sich an der Aktion. Besonders im Fokus: Der Schutz von Radfahrern. Die Bilanz fällt deutlich aus.

Bundesweit kam es 2025 zu rund 2,5 Millionen Verkehrsunfällen. Dabei wurden etwa 366.000 Menschen verletzt, darunter mehr als 150.000 Nutzer von Zweirädern. Die Zahlen verdeutlichen, dass ungeschützte Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet sind. Aus diesem Grund regte Hamburgs Innensenator Andy Grote an, Radfahrern besondere Aufmerksamkeit zu widmen und ihren Schutz stärker in den Fokus zu rücken.

Die Bilanz in Hamburg zum Aktionstag, an dem rund 500 Einsatzkräfte beteiligt waren, fällt deutlich aus: Insgesamt wurden 1127 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Allein 120 Verstöße entfielen auf das Überfahren roter Ampeln – begangen von Autofahrern, Radfahrern und E-Scooter-Nutzern. Zudem wurden 33 Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt.

Thomas Model ist Leiter der Verkehrsdirektion in Hamburg. RUEGA
Bundesweite Aktion für verkehrssicherheit – auch Hamburg nahm mit rund 500 Einsatzkräften Teil
Thomas Model ist Leiter der Verkehrsdirektion in Hamburg.

Thomas Model, Leiter der Verkehrsdirektion der Hamburger Polizei, sagte dazu: „Verkehrssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die uns alle betrifft. Gerade im Hinblick auf die steigende Zahl von Zweiradfahrenden ist es wichtiger denn je, dass gegenseitige Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr gelebt werden. Unsere Maßnahmen zielen darauf ab, Risiken zu minimieren und das Bewusstsein für die Verantwortung jedes Einzelnen zu stärken. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmenden zusammenarbeiten, können wir die Straßen für alle sicherer machen.“

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