Unfall auf der A1: Motorrad schleudert hunderte Meter weit – Pkw fährt weiter
Bereits am frühen Samstagabend gegen 17.50 kam es auf der A1 bei Barsbüttel (Kreis Stormarn) zu einem schweren Motorrad-Unfall. Der Fahrer war auf einer schwarzen Kawasaki Ninja ZX-10R auf der A1 in Richtung Norden unterwegs, kurz vor der Ausfahrt Barsbüttel zwischen dem Kreuz Ost und Barsbüttel. Um einen Zusammenstoß mit einem Pkw zu verhindern, bremste er stark ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte im Grünstreifen an die Mittelleitplanke. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Das Motorrad schleuderte mehrere hundert Meter weiter. Dabei trat auch Kraftstoff aus. Der Fahrer blieb schwer verletzt auf dem Asphalt liegen. Rettungsdienst und Notarzt versorgten ihn noch an der Unfallstelle, anschließend kam er ins Krankenhaus.
Wie die Polizei am Dienstag nach Ostern mitteilte, war auch ein Pkw an dem Unfall beteiligt. Der Kawasaki-Fahrer war den Angaben zufolge auf der linken von drei Fahrspuren unterwegs, überholte er das Auto über die mittlere Spur. Anschließend wollte er seine Fahrt auf der linken Spur fortsetzen, woraufhin der Fahrer des Pkw jedoch unvermittelt vor ihm einlenkte. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der Motorrad-Fahrer abrupt, verlor dabei die Kontrolle über seine Kawasaki und es kam zu dem Unfall.
Barsbüttel: Kawasaki wird über die Fahrbahn geschleudert
Die Feuerwehr sicherte den Bereich, streute ausgelaufenen Kraftstoff ab und beseitigte Erdreich von der linken Spur. Wegen des Unfalls wurde die A1 zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Später konnte die Strecke Richtung Hamburg wieder freigegeben werden, danach auch die linke Spur in Richtung Lübeck. Trotzdem staute sich der Verkehr zunächst erheblich.
Die Polizei sucht unter der Telefonnummer 04531/17060 nun nach Zeugen und nach dem Fahrer des Pkw, der seine Fahrt nach dem Vorfall einfach fortgesetzt hatte.
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Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Havighorst und Oststeinbek, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Stemwarde sowie die Polizei, die den Unfall aufnahm.
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