Ehrenamtliche Helfer des DRK proben den Ernstfall mit ihren Kollegen von anderen Hilfsorganisationen.

Ehrenamtliche Helfer des DRK proben den Ernstfall mit ihren Kollegen von anderen Hilfsorganisationen. Foto: News5/René Schröder

Von diesem Großalarm wurden auch die Retter überrascht: Hamburg probt den Ernstfall

Bereits seit dem frühen Morgen läuft im Hamburger Stadtgebiet eine Großübung der Hilfsorganisationen. Die Probe für den Ernstfall war nicht angekündigt, auch die beteiligten ehrenamtlichen Helfer wussten im Vorhinein nichts. Noch bis zum frühen Nachmittag sind Hilfskonvois auf Autobahnen und großen Straßen unterwegs.

Die Erstmeldung, die um 5.30 Uhr auf den Empfängern der ehrenamtlichen Helfern einlief, sprach von einer unklaren Lage und einem spontanen Einsatz in der Stadt. Ein Sprecher der Malteser teilte der MOPO mit, dass die Helfer zwar wussten, dass eine solche Übung geplant ist, der Zeitpunkt wurde aber im Vorhinein geheim gehalten. Koordiniert wird die Aktion von der Innenbehörde.

Hilfsorganisationen proben Ernstfall – unangekündigt

Neben den Maltesern sind Einsatzkräfte von den Johannitern, dem Deutschen Roten Kreuz, dem ASB und der DLRG an der Übung beteiligt: Sie rückten mit ihren Katastrophenschutzfahrzeugen zu sogenannten Bereitstellungsräumen aus, um die Alarmierungen und das Ausrücken unter realistischen Bedingungen zu üben. Die Medical Task Force soll zum Einsatz kommen, wenn der normale Rettungsdienst bei größeren Lagen nicht mehr ausreicht.

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Die Warn-App Nina löste aus, laut Polizei besteht aber weder eine Gefahr für die Bevölkerung noch ist mit großen Verkehrsbehinderungen zu rechnen – Hamburger sollen sich lediglich nicht wundern, wenn ihnen die großen Fahrzeuge auf den Straßen begegnen. Die Übung läuft laut Malteser-Sprecher noch bis 14 Uhr. (prei)

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