Ein umgestürzter Baum hat den Gehweg aufgerissen.

Der Wurzelballen des Baumes riss beim Umfallen diesen Gehweg in Billstedt auf. Foto: HamburgNews

Umgestürzte Bäume, Autounfall: Sturmböen sorgen für zahlreiche Einsätze

Ausgerissene Bäume, eingestürzte Dächer: Starke Böen wehen am Mittwoch durch Hamburg und den restlichen Norden – und halten damit die Feuerwehr auf Trab. Auch für den Fährverkehr nach Helgoland hat das Wetter Folgen.

Sturmböen sorgen am Mittwoch in Hamburg für zahlreiche Feuerwehreinsätze. „Seit 7 Uhr ist die Feuerwehr bereits 57 Mal wegen zu drohen fallender Bäume und Objekte ausgerückt“, sagte ein Sprecher der MOPO am frühen Nachmittag.

So auch um kurz nach 11 Uhr, als ein Baum im Cottaweg (Billstedt) umstürzte und dabei den Gehweg aufriss. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Nachdem Feuerwehrkräfte den Baum zersägt hatten, war der Einsatz nach rund einer Stunde wieder beendet.

Dachteile einer ausgebrannten Lagerhalle eingestürzt

Einige Stunden zuvor hatte der Wind auch in der Straße Zur Jenfelder Au (Jenfeld) für einen Einsatz gesorgt: Dort waren Teile des Daches einer bereits vor Monaten ausgebrannten Lagerhalle auf geparkte Autos gestürzt. Ein Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Nach der Alarmierung um kurz vor 8 Uhr waren Einsatzkräfte der Höhenrettung für weiträumige Absperrmaßnahmen vor Ort, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Nach knapp drei Stunden war der Einsatz beendet.

Ein Auto wurde in Jenfeld durch herabstürzende Trümmerteile einer Lagerhalle schwer beschädigt. HamburgNews
Das Dach einer Lagerhalle ist eingestürzt.
Ein Auto wurde durch die herabstürzenden Trümmerteile schwer beschädigt.

Auch im Umland sorgt das stürmische Wetter für Einsätze: So sind am Mittwochmorgen in Jork (Landkreis Stade) zwei fahrende Autos von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Die K39 blieb anschließend für mehr als eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Fährverkehr nach Helgoland eingestellt

Das Wetter hat auch Auswirkungen auf den Fährverkehr nach Helgoland. Der Katamaran „Halunder Jet“ werde erst am Freitag nach Beruhigung der Wetterlage wieder unterwegs sein, sagte der Geschäftsführer der Reederei FRS Helgoline, Tim Kunstmann. Trotz der bis zu vier Meter hohen Wellen dürfte das Schiff offiziell unterwegs sein. Das wäre aber keine schöne Fahrt für die Passagiere, sagte Kunstmann. 

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Der „Halunder Jet“ verbindet Hamburg und Cuxhaven bis zum 1. November täglich mit der Hochseeinsel, von Brunsbüttel geht es bis zu viermal pro Woche los. Der Katamaran war erst in der vergangenen Woche in die neue Saison gestartet. 350 Fahrgäste waren bei der ersten Fahrt am Donnerstag dabei.

Auch die Reederei Cassen Eils sagte die Fahrten ihres Seebäderschiffs „Helgoland“ sowie des Katamarans „Nordlicht“ für Mittwoch und Donnerstag ab. Diese Schiffe verbinden Cuxhaven mit Helgoland. (mwi/dpa)

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